RTC sichert sich den dritten Platz

Bochum.  Platz drei in der Regionalliga - wer hätte das vor der Saison gedacht? Als Nachrücker hatte die A-Formation des Ruhrtanzclubs Witten ihren Platz in der dritten Liga ergattert und mauserte sich zu einem der Spitzenteams. Am Sonntag beim abschließenden Turnier in der Bochumer Rundsporthalle machte das Ensemble die prima Saison perfekt.

„Das ist ein schöner Abschluss für uns - diesen dritten Platz hat sich unsere Mannschaft sicher verdient“, meinte Trainer Tobias Jasinski. Schon bei den vorangegangenen Wettbewerben war der RTC Witten jeweils auf dem Podest gelandet, hatte vor dem finalen Turnier mit dem B-Team des Ruhr-Casino Bochum nach Punkten gleichgezogen. „Ein bisschen spannend haben wir es aber noch mal gemacht“, erklärte Jasinski - den im Finaldurchgang zeigten die Wittener, die gleich als erste Formation auf die Tanzfläche mussten, hier und da kleinere Schwächen in den darzustellenden Bildern während des Sechs-Minuten-Durchgangs. „Synchron waren wir, auch der Ausdruck hat gestimmt - aber in den Bildern fehlte ein wenig die Präzision“, so Jasinski kritisch. Dennoch gab’s seitens des Wertungsgerichts recht gute Noten: 3-3-3-4-4 - das war in der Majorität der dritte Rang vor den Bochumer Rivalen. Bronze zum Saisonausklang war dem RTC damit sicher. Meister wurde das Dance-Sport-Team Cologne - die Domstädter siegten vor dem TTC Rot-Weiß-Silber Bochum. Beide Teams nehmen nun an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil.

Für die Wittener A-Formation folgt nun am 13. Mai die Saisonabschluss-Besprechung. „Dann klärt sich, wer in der nächsten Saison weitermacht. Bislang sieht es gut aus - 80 Prozent des aktuellen Kaders bleiben wohl“, freuen sich Tobias Jasinski und seine Trainerkollegin Marion Kegenhoff, dass man mit einem erfahrenen Stamm an die Planung der nächsten Saison herangehen kann. Dann vertanzt das RTC-Ensemble eine Choreographie zum Musik-Thema „Furacao“, mit dem der norddeutsche Club TSK Buchholz ehemals in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist.

Derweil belegte die B-Formation des RTC am Samstag in Bochum einmal mehr den sechsten und letzten Platz. „Natürlich haben wir versucht, noch einmal näher an den UTC Münster heranzukommen“, so Trainerin Anina Weber. Aber die Wertungsrichter sahen da keine Chance für das junge Wittener Ensemble, das jedoch auch im nächsten Jahr in der Oberliga antreten darf. „Wir haben uns von Turnier zu Turnier gesteigert - die Mannschaft macht große Fortschritte“, so Weber. Sie hofft nun, dass das Wittener B-Team in der kommenden Saison mit der Soll-Stärke von acht Paaren an den Start gehen kann. Turniersieger wurde erneut das Ruhr-Casino Bochum mit Bestwertung.

 
 

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