RTC-Formationen brennen aufs „Heimspiel“

Die Regionalliga-Lateinformation des Ruhrtanzclubs Witten hat am Samstag Heimrecht.
Die Regionalliga-Lateinformation des Ruhrtanzclubs Witten hat am Samstag Heimrecht.
Foto: Oliver Schinkewitz

Witten..  Rumba und Samba in der Fritz-Husemann-Sporthalle: An diesem Wochenende (21./22. März) veranstaltet der Ruhrtanzclub zwei Formations-Turniere in den lateinamerikanischen Tänzen. Am Samstag (ab 17 Uhr) sind die Regionalliga-Teams auf dem Parkett, am Sonntag (ab 14 Uhr) dann die Mannschaften aus der Landesliga.

Es war alles andere als eine einfache Vorbereitungszeit für das A-Team des Ruhrtanzclubs. Im letzten Jahr noch qualifiziert für das Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga, dann aber stand die Formation aufgrund zahlreicher Abgänge für eine Zeit sogar mächtig auf der Kippe. „Das hat unheimlich viel Zeit und Kraft gekostet, unser Team auf die Beine zu stellen“, meinte Marion Kegenhoff, die gemeinsam mit Peter Hartmann für das Training des RTC-Ensembles zuständig ist. Letztlich sprang sie sogar selbst zuallererst in die Bresche, stellte sich wieder als Aktive zur Verfügung. Nach einer hartnäckigen Bänderverletzung feierte Kegenhoff zuletzt in Bochum beim dritten Saison-Turnier ein äußerst gelungenes Comeback - versüßt mit dem erstmaligen Erreichen des dritten Platzes in Liga drei. „Das wollen wir jetzt natürlich auch vor unserem eigenen Publikum bestätigen“, wünscht sich die 37-Jährige abermals einen Treppchenplatz für die Wittener A-Formation.

Ganz vorne sind das B-Team vom Ruhr-Casino des VfL Bochum (drei Siege bislang) und die TSA des TSV Bocholt nicht mehr einzuholen - diese beiden werden das Aufstiegsturnier zur 2. Liga in Bochum bestreiten. „Der dritte Platz ist absolut okay für uns - auch wir erst jetzt so richtig in Form kommen“, betont Peter Hartmann. Der RTC-Vorsitzende verfolgt aufmerksam die Entwicklung des Wittener Lateinteams, das leistungsmäßig noch nicht einmal am Zenit angekommen ist. Vor der Saison angereichert mit insgesamt sechs ehemaligen Bundesliga-Tänzern verfügt der Ruhrtanzclub in der Regionalliga gewiss über die größte individuelle Klasse - was die Wittener nun beweisen wollen.

RC Bochum und Bocholt ganz vorne

„Natürlich ist so ein Heimturnier für die Aktiven immer etwas Besonderes“, freut sich Peter Hartmann auf das vierte Saisonturnier. Der Abschluss findet dann nach den Osterferien am 19. April in Mülheim an der Ruhr statt (Gastgeber: TSK Schwarz-Gold Oberhausen). Personell hofft Hartmann darauf, dass seine Schützlinge in Bestbesetzung aufs Parkett gehen können. Moritz Heemann und Thorben Jürgensen waren zuletzt aber gesundheitlich angeschlagen, bangen noch um ihren Einsatz. In der Vorrunde wird Sarah Nußbaum tanzen, das Finale übernimmt Marion Kegenhoff. Zudem bleibt Linda Schaaf im Team. „Wir gehen eigentlich ganz entspannt in das Turnier“, betont der RTC-Trainer - alles andere als ein Platz unter den besten drei Mannschaften wäre aber wohl kaum im Sinne der Wittener Gastgeber.

Für das B-Team aus der Ruhrstadt geht es dann am Sonntag an gleicher Stelle um eine ordentliche Platzierung. Zuletzt hatte die von Daniel Hartmann und Sabine Held betreute Formation Pech mit einigen Ausfällen, so dass in Wesel nur der achte und letzte Platz heraussprang. „Am Mittwoch im Training sah das alles aber richtig gut aus. Diesmal ist das B-Team auch komplett. Wenn sie die Nervosität in den Griff bekommen, bin ich da auch sehr zuversichtlich“, so Hartmann.

 
 

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