RTC bucht Ticket nach Bietigheim

Strahlende Gesichter nach der Vizemeisterschaft: das A-Team vom Ruhrtanzclub Witten.
Strahlende Gesichter nach der Vizemeisterschaft: das A-Team vom Ruhrtanzclub Witten.
Foto: Oliver Schinkewitz
Mit minimalem Vorsprung vor Emsdetten wird der Ruhrtanzclub dank Platz zwei in Mülheim noch Vizemeister der Regionalliga.

Mülheim/Ruhr..  Perfekte Punktlandung für die A-Formation des Ruhrtanzclubs: Beim fünften und letzten Saisonturnier in Mülheim an der Ruhr belegten die Wittener wie schon beim Heimturnier in der Woche zuvor Rang zwei und qualifizierten sich damit fürs Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga.

Um ewig lange Geheimniskrämerei kamen die RTC-Lateiner am Sonntag in der Harbecke-Halle herum: Gleich als erste von sechs Formationen hatten sie im Finale ihr Können zeigen müssen, bekamen folglich auch als Erste ihre Wertung. Und die war diesmal völlig eindeutig: Vier Zweier, lediglich eine Drei - damit war der zweite Platz schon mal geklärt. Und da kurz darauf für Rivale 1. TSC Emsdetten eine deutlich schwächere Wertung (3-4-2-3-3) folgte, durfte schon mal gejubelt werden bei den Schützlingen des Trainerduos Martin Klose/Marion Kegenhoff. Turniersieger wurde einmal mehr der TTC Rot-Weiß-Silber Bochum - und mit dem werden die Wittener nun am 14. Mai (Pfingstsamstag) ins baden-württembergische Bietigheim reisen, um dort gegen die jeweils besten Teams aus dem Norden (voraussichtlich Bremen/D und Ars Nova Verden) und dem Süden - dort liegt vor dem letzten Turnier Weinheim klar vor Nürnberg und Bietigheim, die nur ein Zähler trennt - anzutreten.

Der Ruhrtanzclub war am Sonntag auf den Punkt topfit und fokussiert auf sein großes Ziel, die läppischen 0,5 Punkte Rückstand auf Emsdetten noch wettzumachen. „Wir haben uns diesmal ganz anders vorbereitet als noch aufs Turnier in Witten“, verriet Marion Kegenhoff. Eine ganz intensive mentale Vorbereitung war nun offensichtlich der Schlüssel zum Erfolg. „Die Konzentration war eine ganz andere als zuletzt“, stellte die erfahrene Trainerin fest. Ihr Team habe in Mülheim „ganz wesentliche Dinge besser gemacht als in den vorherigen Turnieren“. Unter anderem habe das Gefühl für die Mittänzer diesmal perfekt gepasst, was sich in einer überaus harmonischen Sechs-Minuten-Kür auf dem Parkett ausdrückte. Passend zum musikalischen Wittener Thema wühlten sich die acht Paare wie „Phönix“ aus der Asche und kamen zugleich auch mit dem immensen Druck gut klar, als erstes Team im Finale antreten zu müssen. „Das hat die Mannschaft eigentlich überhaupt nicht belastet“, war Kegenhoff sicher.

Im Finaldurchgang passte dann alles vorzüglich. Die choreografischen Schwierigkeiten wickelte das routinierte RTC-Ensemble sicher ab, distanzierte Emsdetten im letzten Moment und holte sich den Relegationsplatz. „Wir haben die Konzentration perfekt mit Power verbunden“, so die Trainerin.

 
 

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