Rauf auf den „Mount Jeverest“

Indoor Trail in Dortmund.
Indoor Trail in Dortmund.
Foto: WAZ

Dortmund..  Mal was ganz anderes für die passionierten Läufer vom Triathlon-TEAM TG Witten. Schon im vergangenen Jahr stürzte sich eine Gruppe der Ruhrstädter ins Abenteuer „Indoor-Trail“ in der Dortmunder Westfalenhalle - und auch diesmal pilgerten wieder zahlreiche Läufer in die aufwändig umgestaltete Arena, um beim „2. Ecco Indoor-Trail“ teilzunehmen.

Das Wittener Sextett mit Mirko Link, Inga Böge-Krol, Silke Kliem, Nicole Jeschke, Jürgen Koers und Jessica Kowalewski konnte die im Vorjahr schon zahlreich als Unterstützer angereisten TTW-ler dazu animieren, die eigenen Laufschuhe zu schnüren und sich auf den tückischen Parcours zu begeben.

Start und Ziel befand sich in Halle 1. Der Laufkurs schlängelte sich durch drei weitere Hallen sowie Keller und Treppenhäuser. Zudem gab es zwischendurch Frischluft, denn die Rennstrecke fand auch ein kurzes Stück zwischen den Westfalenhallen im Freien statt.

Dabei hatten die Laufbegeisterten auf der Strecke mit Buckelpisten, Steilkurven, Bäumen und Baumstämmen, Kies- , Sand- und Lehmgruben, Treppen und Wurzeln zu kämpfen. Neu in diesem Jahr waren der „Mount Jeverest“ ein kleiner und steiler Hügel, bei dem die Aktiven einige Kraft aufbringen mussten, um diesen zu erklimmen, sowie eine Hängebrücke, die einen steilen Auf- bzw. Abstieg hatte. Das beeindruckendste Hindernis für alle Teilnehmer war allerdings das Schneefeld außerhalb der Westfalenhalle. Die Teilnehmer versanken zum Teil bis zur Hüfte im Schnee.

Neben den ambitionierten und erfahrenen Trail-Läufern konnten die Novizen und Wiederholungstäter in Dortmund verschiedene Distanzen wählen. Zum einen den sechs Kilometer langen Trail (vier Runden) oder aber den 12-km-Trail (acht Runden). Am Ende kamen alle Trailbegeisterten gesund und zufrieden ins Ziel. Es hat wieder einmal allen Athleten mächtig Spaß bereitet - und auch in diesem Jahr wurden die TTW-ler als Zuschauer vom „Trail-Virus“ infiziert und wollen im kommenden Jahr dieses außergewöhnliche Ereignis auf gar keinen Fall als Zuschauer, sondern als Teilnehmer miterleben.

 
 

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