Rast-Elf beim Titelfavoriten zu Gast

Serkan Kurtboz (re.) und der SV Herbede II
Serkan Kurtboz (re.) und der SV Herbede II
Foto: FUNKE Foto Services
SV Herbede II möchte beim TuS Kaltehardt trotz klarer Ausgangslage „keine Geschenke verteilen“. Hevener Reserve empfängt defensivstarke SG Linden-Dahlhausen.

Witten..  Schwere Spiele stehen am Wochenende für die A-Ligisten der Ruhrstadt an. Vor allem der SV Herbede II hat beim Spitzenreiter TuS Kaltehardt ein ganz dickes Brett zu bohren. Doch auch die Kicker von Haldenweg, dem Stadtzentrum und von der Pferdebachstraße müssen anspruchsvolle Aufgaben lösen.

TuS Kaltehardt - SV Herbede II (Sonntag, 15 Uhr, Urbanusstraße). Die Kicker vom Stausee spielen beileibe keine schlechte Saison, auch wenn man auf Platz vier liegend derzeit nicht den Glanz der vergangenen Spielzeit versprüht. Dennoch ist die Ausgangslage vor dem Duell mit dem TuS Kaltehardt klar: die Bochumer sind der Favorit. Zu dominant marschiert der Ligaprimus derzeit vorneweg. Sieben Siege aus sieben Rückrundenpartien bei 31:6-Toren lautet die makellose Bilanz des TuS.

Herbedes Coach Mirko Rast freut sich dennoch, oder gerade deshalb auf das Spitzenspiel. „Es ist immer reizvoll gegen den Tabellenführer anzutreten“, erklärt er, dass man keinesfalls gewillt ist, an der Urbanusstraße „Geschenke zu verteilen“. Vielmehr fordert Rast von den Seinen gerade im kämpferischen Bereich vollen Einsatz. „Kaltehardt hat eine extrem fitte Truppe, da müssen wir von Beginn an voll dagegenhalten“, sagt der Herbeder Übungsleiter.

TuS Heven II - SG Linden-Dahlhausen (Sonntag, 15 Uhr, Haldenweg). Weiterhin nicht so richtig in Schwung kommt die Hevener Reserve. Nach zwei Siegen setzte es zuletzt eine 0:5-Klatsche in Weitmar. „Das war ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit“, hofft Coach David Ebner darauf, dass die Seinen gegen die SG Linden-Dahlhausen wieder ihr besseres Gesicht zeigen.

Die Bochumer Defensivspezialisten (nur 33 Gegentreffer) lassen vor dem eigenen Kasten nur wenig zu. Schon das 1:1 im Hinspiel war eine zähe Angelegenheit. „Ich rechne wieder mit einem sehr kampfbetonten Spiel“, sagt Ebner, der wieder auf Philipp Schliewe und Christian Engel setzen kann.

Türkischer SV - RW Stiepel (Sonntag, 15 Uhr, BSA Stockum). Der Türkischer SV ist Vorletzter, doch die Leistung gegen die Herbeder Reserve darf hoffen lassen, dass das nicht lange so bleibt. Am Stausee hielten die Schützlinge von Coach Aykan Özer lange gut mit und hätten in Halbzeit eins sogar die Führung verdient gehabt. Kann man an diese Leistung gegen den RW Stiepel anknüpfen, ist ein Sieg gegen die Bochumer durchaus drin. In der Rückrunde holten die Ruhrstädter erst einen Zähler.

TuS Querenburg - DJK TuS Ruhrtal (Sonntag, 15 Uhr, Hustadtring 146). Eine denkbar undankbare Aufgabe wartet auf Michael Ruhls Ruhrtaler. Man darf nicht nur auf dem ungeliebten Hartplatz, sondern auch noch beim TuS Querenburg antreten. Die Bochumer sind ein kampfstarker Gegner und trotzten RW Stiepel am vergangenen Spieltag nach 1:3-Rückstand noch ein Remis ab. Dennoch dürfte die Ruhl-Elf ob der zweitstärksten Offensive der Liga als Favorit ins Duell mit den Querenburgern gehen.

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