„Potenzial für Platz drei ist da“

Die A-Formation des Ruhrtanzclubs Witten belegte auch in Borken den vierten Platz.
Die A-Formation des Ruhrtanzclubs Witten belegte auch in Borken den vierten Platz.
Foto: Oliver Schinkewitz

Borken.  Auch beim zweiten Turnier der Regionalliga West zeigte die Lateinformation des Ruhrtanzclubs Witten wieder eine reife Leistung und belegte erneut den vierten Platz. Um den Klassenerhalt muss der Aufsteiger damit jedenfalls nicht mehr fürchten.

Mit dem anvisierten dritten Rang, der nach dem ersten Turnier in Bochum aufgrund der Wertung durchaus realisierbar schien, klappte es allerdings nicht. „Wir hatten unter der Woche einige Probleme mit Krankheiten im Team. Dafür waren das heute zwei souveräne, solide Leistungen“, bewertete Tobias Jasinski die Vorstellung des Wittener A-Teams in Borken durchaus positiv.

Vor allem Felix Fiebig hatte es mit einem Virus-Infekt schwer erwischt. Trotzdem hielt er durch, machte seine Sache wie die übrigen RTC-Tänzer gut. Auch wenn die beiden Trainer nach der Vorrunde „ein mulmiges Gefühl“ umschlich - das Finale erreichten die Wittener mit ihrer „Cinemotion“-Choreographie auch im Münsterland ganz sicher. Verändert hatten die Trainer das Ensemble nur auf einer Position: Für Jana Glowka war Alina Steffen ins Team gerutscht.

Ohnehin war bei sieben der acht Formationen in der Regionalliga gegenüber dem Auftakt-Wettbewerb eine deutliche Leistungssteigerung zu registrieren. Lediglich beim TSC Schwarz-Gelb Aachen sah man einmal mehr Defizite - somit blieben die Kaiserstädter abgeschlagen Letzter. Für den RTC Witten allerdings ging es vor den rund 300 Zuschauern nun darum, Rang drei anzugreifen. Als letztes Team mussten die Ruhrstädter im Finale auf die Tanzfläche, wussten einmal mehr zu überzeugen. Doch wieder war die Wertung ein bunter Zahlen-Mix: 2-4-5-3-4 - damit reichte es erneut zum vierten Rang. „Wenn uns das jemand vor der Saison gesagt hätte - das hätten wir doch sofort unterschrieben. Der Knoten ist schon in der letzten Woche in Bochum geplatzt“, war Trainerin Marion Kegenhoff völlig einverstanden mit dem Erreichten.

„Man sieht ganz deutlich, dass unsere Mannschaft das Potenzial hat für den dritten Platz. Bis zum nächsten Turnier in Bocholt sind jetzt acht Wochen Zeit - da können wir noch einiges verbessern“, merkte Jasinski an. Turniersieger wurde am Samstag der TTC Rot-Weiß-Silber Bochum.

 
 

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