Pina-Team schlägt Bommern II

Der Saisonbeginn lässt sich für den TuS Heven III diesmal gut an. Am Sonntag kam in Werne Saisonsieg Nummer vier hinzu.
Der Saisonbeginn lässt sich für den TuS Heven III diesmal gut an. Am Sonntag kam in Werne Saisonsieg Nummer vier hinzu.
Foto: Barbara Zabka
Portugiesischer SV feiert überraschenden 1:0-Derbysieg. Auch Heven III freut sich über eine perfekte Ausbeute, gewinnt 6:4 in Bochum-Werne.

Witten..  Da ist dann wohl das erste Überraschungsergebnis der noch jungen B-Kreisliga-Saison. Am Sonntag setzte sich der Portugiesische SV nämlich mit 1:0 (1:0) gegen den als Aufstiegsaspiranten gehandelten SV Bommern II durch.

Die Elf von Trainer Pedro Pina verteidigte klug, den Gästen fiel im Spiel nach vorne diesmal nur wenig ein. Den dazugehörigen Siegtreffer des PSV bescherte Bruno Barbosa, der in der 34. Minute eine Kombination mit dem 1:0 abschloss.

Damit sind also nur noch zwei Wittener perfekt gestartet. Das andere 12-Punkte-Team ist der momentane Spitzenreiter, der TuS Heven III. Die Mannschaft von Trainer Frank Röber trotzte beim SC Werne 2002 den schwierigen Bedingungen und gewann am Ende mit 6:4 (2:1).

Im Derby zwischen dem VfB Annen II und dem SV Herbede III gab’s unterdessen den ersten Saisonzähler für den SVH. Die Wittener trennten sich 1:1. Gleichzeitig mussten sich die Sportfreunde Schnee (0:5 in Wilhelmshöhe) und auch der TuS Heven II (0:2 bei Arminia Bochum) geschlagen geben.

Die Spiele im Überblick:

VfB Annen II - SV Herbede III 1:1 (1:0) Torfolge: 1:0 Bozdurgut (25.), 1:1 Schwarz (75.).

Am vierten Spieltag gab’s nun auch den ersten Punkt für Herbedes B-Liga-Team. „Wir haben uns endlich einmal für unser Engagement belohnt“, lobte Trainer Björn Brose, dessen Elf defensiv gut stand und gelegentlich Konter setzte. Die Reserve des VfB Annen fand dagegen nicht zu ihrer üblichen Stärke, strahlte im Angriff kaum Gefahr aus. „Heute war einfach der Wurm drin, das Unentschieden geht leider in Ordnung“, gestand Coach Andreas Gräber. Celal Yigit Bozdurgut schob den Ball nach 24 Minuten zwar ins lange Eck, brachte Annen damit in Führung, doch der SVH glich im zweiten Durchgang dank Lukas Schwarz zum 1:1 aus. Anschließend drückten die Gäste auf den Siegtreffer, vernachlässigten aber ihre Abwehrarbeit. Profit konnte der VfB daraus nicht mehr schlagen.

Portugal SV - SV Bommern 05 II 1:0 (1:0) Torfolge: 1:0 Barbosa Pinheiro (34.).

„Bommern hat wirklich eine Super-Truppe, aber heute waren wir eben nicht viel schlechter“, freute sich PSV-Trainer Pedro Pina über den überraschenden 1:0-Erfolg im Derby. Den Gästen gehörte zwar eindeutig die erste Viertelstunde, aber anschließend verhielten sich die „Portugiesen“ geschickt in der Defensive, Bommern fiel indes herzlich wenig ein. „Heute hat eigentlich überhaupt gar nichts gepasst, wir waren kaum wiederzuerkennen“, haderte SVB-Coach Rafael Ostrowski mit dem uninspirierten Auftritt seiner Mannschaft. Entscheidend war dann bereits die 34. Minute, in der Bruno Sergio Barbosa Pinheiro eine sehenswerte Kombination mit dem 1:0 für den PSV abschloss. In der Folge ließ die Pina-Elf nur noch wenig zu, Bommerns größte Chance vergab David Moczek nach der Pause. „Wir müssen das jetzt abhaken und eben aus unseren Fehlern lernen“, sagte Ostrowski.

SuS Wilhelmshöhe - SF Schnee 5:0 (5:0) Torfolge: 1:0 (20.), 2:0 (24.), 3:0 (35.), 4:0 (37.), 5:0 (40.).

Die Sportfreunde Schnee erlebten in Wilhelmshöhe eine rabenschwarze erste Halbzeit, lagen nach 45 Minuten schon mit 0:5 zurück. Nachdem Keeper Johannes Limberg zweimal keinen allzu sicheren Eindruck hinterlassen hatte, stand es 0:2 (24.) aus Sicht der Wittener. „Zwischen der 35. und der 40. Minute hätten wir dann alle eigentlich auch vom Platz gehen können, das war eine katastrophale Phase“, ärgerte sich Kris Katzmarek. Das einzig Positive, so Schnees Trainer: im zweiten Durchgang steigerte sich sein Team noch einmal, ließ keine weiteren Gegentore mehr zu. Auf dem Schnee stünden unter der Woche nun Gespräche mit dem Vorstand an. „Die Zusammenarbeit im Verein stimmt nicht, es müssen jetzt Taten folgen“, fordert Katzmarek.

SC Werne 2002 - TuS Heven III 4:6 (1:2) Torfolge: 1:0 (13.), 1:1 Sonntag (17.), 1:2 König (44.), 2:2 (52.), 3:2 (67., FE), 3:3, 3:4 König (69., 72.), 3:5 Sonntag (79.), 4:5 (86.), 4:6 Ghazouani (87.).

Hevens „Drittvertretung“ gelang es, erstmals nach vielen Wochen dem SC Werne eine Heimniederlage zuzufügen. Dass die Wittener dabei vier Gegentore hinnehmen mussten, sei die Folge einiger Ausfälle und einer „komplett neuen Viererkette“ gewesen, erklärte TuS-Trainer Frank Röber. „Aber du musst auch erst mal selbst sechs Tore auf diesem Platz schießen.“ Denn bei den schwierigen Witterungs- und Bodenverhältnissen war am Sonntag kaum ansehnlicher Fußball möglich, beide Mannschaften agierten fast ausschließlich mit langen Bällen. Heven lag nach zwölf Minuten zurück, Dennis Sonntag (17.) und der überzeugende Pascal König (44.) machten daraus aber noch bis zur Pause eine 2:1-Führung. Nach dem Seitenwechsel spielte dem TuS erst eine Wasserpfütze böse mit (52.), dann zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt, „obwohl Benjamin Helleberg ganz klar den Ball spielte“, wie Röber meinte – 2:3 (67.). Wieder reagierten die Gäste jedoch mit eigenen Treffern: König drehte zum 4:3 (72.), Sonntag erhöhte sogar auf 5:3 (79.). Werne kam in der Schlussphase dann wieder auf 4:5 heran, doch Rafik Ghazouani setzte per Distanzkracher zum 6:4 (87.) den Schlusspunkt.

Arm. Bochum II - TuS Heven II 2:0 (1:0) Torfolge: 1:0 (42., FE), 2:0 (90.).

Für Hevens zweite Mannschaft wird der Druck in der Kreisliga B2 immer größer. Da die Elf um Trainer Manfred Knapp am Sonntag erneut verlor, stehen die Wittener nach vier Spieltagen mit mageren zwei Punkten da. Gegen die DJK Arminia Bochum hatte die TuS-Reserve Unterstützung aus der „Ersten“, mit dabei waren immerhin Lucas Doneck, Raphael Marx und Patrick Nierychlo. Dennoch strahlte Heven nur wenig Torgefahr aus. „Uns fehlte irgendwie der zentrale Zehner mit den nötigen Ideen“, monierte Knapp. Ärgerlicherweise entschied der Schiedsrichter in der 42. Minute obendrein auf einen zweifelhaften Strafstoß für die Gastgeber, woraufhin der TuS einem 0:1-Rückstand hinterherlief. „Wir mussten in der zweiten Halbzeit ein hohes Risiko gehen, aber wir sind leider nicht mehr wirklich durchgekommen“, berichtete Knapp. Als Hevens Reserve gegen Ende dann alles auf Angriff stellte, kam Arminia noch zum späten 2:0 (90.).

VfB Langendreerholz - Türkischer SV Abbr.

Das Auswärtsspiel des Türkischen SV musste nach 15 Minuten beim Stand von 0:0 abgebrochen werden. Grund dafür war eine Verletzung des Schiedsrichters. „Das Spiel wird jetzt wohl unter der Woche nachgeholt. Da wir einige Schichtarbeiter haben, graut es mir davor natürlich etwas“, ärgerte sich TSV-Trainer David Ebner.

 
 

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