„Phönix“ soll RTC Glück bringen

In Herford startet die Formation des Ruhrtanzclubs am Samstag in die neue Saison.
In Herford startet die Formation des Ruhrtanzclubs am Samstag in die neue Saison.
Foto: Oliver Schinkewitz
Die Lateinformation des Ruhrtanzclubs startet am Samstag in die Regionalliga. Das neue Trainergespann harmoniert bereits prächtig.

Witten..  In den letzten beiden Jahren hat es mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht geklappt - jetzt unternimmt die Lateinformation des Ruhrtanzclubs einen neuen Anlauf. Am Samstag (19 Uhr) steigt in Herford das erste von fünf Turnieren der Regionalliga West - und die Lateiner aus dem Revier sind zuversichtlich, dass sie einen gelungenen Start hinlegen.

„Natürlich sind die Erwartungen an unsere Mannschaft hoch. Das liegt in erster Linie am qualitativ hochwertigen Personal, das uns zur Verfügung steht. Eine Garantie ist das aber noch lange nicht“, gibt RTC-Trainerin Marion Kegenhoff zu bedenken. Gleichwohl stellt sie fest, dass die acht Wittener Paare aktuell „besser austrainiert“ sind als es bei der Formation vor einem Jahr aussah. Inzwischen hat sich eine ganze Menge getan beim A-Team des Ruhrtanzclubs. Einige neue Tänzer sind hinzugekommen, die teils schon in der Bundesliga ihren Mann bzw. ihre Frau gestanden haben. Und es gibt eine neue Choreographie mit dem Titel „Phönix“, die man vom Bundesliga-Aufsteiger aus Walsrode übernommen hat. „Wir haben da aber einige Änderungen vorgenommen, weil uns die Musik etwas zu schnell war. Dazu haben wir den Einmarsch abgeändert und einen Choreographie-Teil gestrichen. Jetzt passt das Programm auch tänzerisch gut zu unserem Team“, so Kegenhoff. Gemeinsam mit Martin Klose, der vor der Saison neu zu den Wittenern stieß, ist sie für das Training der RTC-Formation verantwortlich. „Wir ergänzen uns sehr gut - das passt wirklich perfekt“, so die frühere Bundesliga-Tänzerin. Während sie in erster Linie für die Umsetzung der Bildentwicklung während der viereinhalbminütigen Wertungszeit zuständig ist, kümmert sich Martin Klose um die tänzerischen Basis-Elemente.

„An den letzten beiden Wochenenden haben wir noch mal sehr gut gearbeitet - das war auch nötig“, erklärt Kegenhoff. Die zusätzlichen Trainingseinheiten, nach denen auch das Team selbst verlangt hatte, waren wichtig, „um den letzten Schliff ‘reinzubekommen.“ Zwar sei es den Wittenern nicht möglich gewesen, monatelang kontinuierlich mit voller Besetzung zu trainieren, doch die individuelle Qualität der RTC-Akteure hat vieles wettmachen können.

„Wichtig ist in erster Linie, dass wir als Team funktionieren auf der Fläche - und die Mannschaft harmoniert wirklich sehr gut. Einige haben schon bei anderen Vereinen zusammen getanzt“, so Kegenhoff. Auf eine Prognose in Sachen Platzierung will sie sich im Wettbewerb mit Konkurrenten wie dem TTC Rot-Weiß Silber Bochum oder dem TSK Oberhausen nicht festlegen. „Am Samstag muss einfach auf die Minute genau alles passen.“

 
 

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