Pflichtaufgabe für das Brebach-Team

Marcel Tarlinski (re.) hat dem TuS Bommern bereits seine Zusage für die nächste Saison gegeben.
Marcel Tarlinski (re.) hat dem TuS Bommern bereits seine Zusage für die nächste Saison gegeben.
Foto: Tanja Schneider
Jetzt folgen vier undankbare Aufgaben gegen Teams aus der unteren Tabellenregion - da will sich der TuS Bommern keine Blöße geben.

Bommern..  Zuletzt mussten die Handballer des TuS Bommern erstmals „nachlegen“: Der aktuell ärgste Verfolger FC Schalke 04 hatte seine Partie schon einen Tag vorher deutlich für sich entschieden - doch die Wittener zeigten sich nervenstark, punkteten doppelt in Hattingen und verteidigten Rang eins. Jetzt sind beide Titelkandidaten am Samstag im Einsatz - den Bommeranern steht die Partie gegen den VfL Gladbeck II bevor (Anwurf: 19.30 Uhr; SuFz Bommern).

„Das sind jetzt einfach diese Spiele, in denen wir unseren Job machen müssen und nichts liegen lassen dürfen“, sagt TuS-Trainer Ingo Brebach vor dem Vergleich mit der abstiegsgefährdeten Gladbecker Zweitvertretung. Um den Tabellenzwölften (8:20-Punkte) scheint es derzeit wirklich nicht gut bestellt zu sein. Die jüngsten drei Partien gingen aus Sicht des VfL allesamt verloren - und das jeweils gegen Konkurrenten aus dem Mittelfeld und dem Tabellenkeller. „Gladbeck steht jetzt mit dem Rücken zur Wand - die werden sich enorm ‘reinhängen und um jeden Punkt kämpfen“, erwartet Ingo Brebach alles andere als einen Spaziergang für sein Team.

In den kommenden Wochen stehen den Grün-Weißen eher undankbare Pflichtaufgaben ins Haus, will man die Chance auf den Verbandsliga-Aufstieg weiterhin in Händen halten. Und selbst, wenn Brebach und Co. diese Möglichkeit nicht vollmundig nach außen tragen - ohne Frage werden sich die Bommeraner mit diesem Thema beschäftigen, zumal der Meister aus dem Trio TuS Bommern, FC Schalke 04 und HC Heeren-Werve kommen dürfte - die nachfolgenden Mannschaften haben da wohl angesichts ihres Rückstandes wohl kaum noch reelle Chancen.

„Ich bin froh, dass wir gegen Gladbeck am Samstag zu Hause spielen - da tut man sich in solch einer Partie immer etwas leichter“, erklärt Ingo Brebach, dessen Team daheim weiterhin ungeschlagen ist, sich lediglich am ersten Spieltag das 28:28 gegen den TuS Hattingen II erlaubte. Seither indes gab’s ausnahmslos glatte Heimsiege.

Das erste Duell mit der im Schnitt recht jungen Gladbecker Reserve hatte der TuS Bommern am zweiten Spieltag mit 35:28 recht deutlich für sich entschieden. „Stark sind beim VfL vor allem der Torhüter und der Kreisläufer - den haben wir damals nur schwer kontrollieren können“, erinnert sich Ingo Brebach, der „großen Respekt“ vor dem Kontrahenten hat, der in der Auseinandersetzung mit dem Spitzenreiter naturgemäß nichts zu verlieren hat.

Schon sieben Zusagenfür die nächste Spielzeit

Unterdessen ist beim TuS Bommern die Planung für die kommende Saison schon längst in vollem Gange - ganz gleich, welcher Liga die Wittener dann angehören werden. So vermeldete der Trainer nun bereits, dass sieben Spieler (Gregor Grajcar, Lukas Burbaum, Felix Groß, Marius Jung, Mathias Kilfitt, André Bauer und Marcel Tarlinski) ihren Verbleib am Bommerfelder Ring bereits zugesagt haben. „Der Rest wird in der nächsten Zeit sicherlich auch noch folgen“, ist der TuS-Coach zuversichtlich, dass er seinen Kader zusammenhalten kann.

EURE FAVORITEN