Pernack eine Klasse für sich

Keine Mühe hatte Clemens Pernack im Leichtgewichts-Einer. Nach seinem Sieg beim Landeswettbewerb geht es nun auf Bundesebene weiter.
Keine Mühe hatte Clemens Pernack im Leichtgewichts-Einer. Nach seinem Sieg beim Landeswettbewerb geht es nun auf Bundesebene weiter.
Beim Landeswettbewerb in Witten sichert sich das Talent des RC Witten souverän die Goldmedaille. Drei weitere Podestplätze für die Rot-Sterne.

Witten..  Auch in diesem Jahr konnte das Kinder-Team des Ruder-Club Witten beim Landeswettbewerb auf der heimischen Ruhr seine Klasse zeigen. Beim NRW-Kräftemessen, das gemeinsam mit dem Ruderverein Bochum ausgerichtet wurde, gelang vier Wittener Booten der Sprung auf das Treppchen.

Seiner Favoritenrolle absolut gerecht wurde Clemens Pernack. Im Leichtgewichts-Einer (Jahrgang 2002) gab es für die Konkurrenten kein Vorbeikommen am Wittener. In allen vier Teilwettbewerben sicherte er sich Rang eins und damit auch souverän den Sieg in der Gesamtwertung. Wenn er Anfang Juli für das Team NRW beim Bundeswettbewerb in Hürth an den Start geht, darf er ebenfalls auf einen Platz weit vorne hoffen.

Mädchen-Doppelvierer ganz vorne

Schon vor dem Landeswettbewerb konnte der Mädchen-Doppelvierer (2001) die Koffer für den Bundesentscheid packen. Als einziges Boot in dieser Klasse war Hanna Dzierma, Marie Treppke, Louise Weinhold, Anna Theiß und Steuermann Tom Reißig die Goldmedaille bereits sicher. Trotzdem nahm das Team die Regatta ernst und zeigte sowohl bei den Zusatzübungen als auch auf den Ruderstrecken gute Leistungen.

Als drittes RCW-Boot hat sich Marlene Anastase (2002) im Einer für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Nach einem starken zweiten Platz auf der Langstrecke und im ersten Zusatzwettbewerb gewann die Wittenerin den zweiten Durchgang der Sportlichkeitsübungen. Im abschließenden 1.000-Meter-Finale bestätigte sie ihr Können mit einem zweiten Platz hinter der Gesamtsiegerin aus Meschede und mit sicherem Abstand vor der drittplatzierten Ruderin aus Essen.

Eine hervorragende Leistung zeigten auch die beiden Leichtgewichte Finn Pilchner und Ben Büttner. Im Doppelzweier (2002/2003) – beide gehören allerdings dem jüngeren Jahrgang an – musste die Wittener gegen acht Konkurrenten antreten. Der unangefochtene Sieger kam auch hier aus Meschede. Dahinter entwickelte sich zwischen Witten, Köln und Minden ein spannender Dreikampf um den zweiten Platz und damit das zweite Ticket für den Bundeswettbewerb. Nach Rang vier auf der Langstrecke und den Plätzen zwei und drei in den Zusatzübungen hatte das RCW-Duo eine gute Ausgangsposition für das Finale geschaffen. Dort lieferten sie sich dann einen spannenden Bord-an-Bord-Kampf mit dem Team aus Köln um den zweiten Platz. Am Ende hatten die Domstädter die Nase hauchdünn vorne.Doch auch mit Platz drei konnte man zufrieden sein.

Auf Platz vier in der Gesamtwertung des Leichtgewichts-Einers (Jahrgang 2001) ruderte Elena Dahm. Nachdem sie die Langstrecke als viertschnellste Ruderin absolviert hatte, zeigte sie in den Zusatzwettbewerben starke Nerven und sicherte sich beim ersten Zusatzwettbewerb (Hindernislauf, Hockeyslalom und Medizinballwerfen) den Sieg. Im zweiten Zusatzwettbewerb kam die Wittenerin auf Platz zwei. Im abschließenden Finale überquerte Dahm die Ziellinie dann als vierte Ruderin.

Lieske muss aufgeben

Ebenfalls auf Rang vier im Gesamtklassement ruderten Julius Birkenheuer und Levin Remscheid im Doppelzweier (2002/2003). Nach einem fünften Platz auf der Langstrecke kamen die beiden immer besser in Fahrt und sicherten sich einen Sieg sowie einen zweiten Platz bei den Sportlichkeits-Übungen. Im abschließenden Finale der besten vier Boote mussten sie dann allerdings den Teams aus Duisburg, Essen und Mülheim den Vortritt lassen. Insgesamt kann das Duo mit einer guten Leistung sehr zufrieden sein. Etwas Pech hatte Jonah Lieske im Jungen-Einer (2002). Er musste als fünftplatziertes Boot in der Zwischenwertung vor dem Finale auf einen Start dort verzichten und konnte sich so nicht weiter vorarbeiten.

EURE FAVORITEN

Weitere interessante Artikel