Nah dran am Doppelsieg

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Herausragendes Comeback für die SU Annen: Maike Heinz (re.) feierte zwei deutliche Siege.
Herausragendes Comeback für die SU Annen: Maike Heinz (re.) feierte zwei deutliche Siege.
Foto: Walter Fischer

Hamburg.  Trotz nahezu bedrückender Personalprobleme schlugen sich die Judo-Damen der SU Annen am Samstag überaus beachtlich. Nach einem klaren Sieg über Hermannsburg hatten sie auch Gastgeber und Favorit Hamburg am Rande einer Niederlage.

TSV Hermannsburg - SU Annen 1:6. Keinerlei Probleme hatte das ersatzgeschwächte Team von Trainer Karlheinz Stump mit den Niedersächsinnen. Alle sechs Punkte gewann die SUA vorzeitig. Sarah Kasper (-48 kg; Haltegriff), Maike Heinz (-78 kg/Bild) und Miriam Dunkel (+78 kg; Gegnerin hochgestraft) legten eine sichere 3:0-Führung vor, ehe Fatma van Winssen (-57 kg) wegen einer Handverletzung abschenkte. Danach folgte ein glatter Sieg für Jessica Zaib (-70 kg) mit toller Wurftechnik, dann ein kampfloser Erfolg für Nadine Rogausch (-52 kg) und ein Sieg per Haltegriff für Hannah Schorlemmer (-63 kg) zum 6:1-Endstand.

Hamburger JT - SU Annen 4:3. Wieder ließ der Wittener Coach zu Beginn seine Erfolgsgaranten ‘ran - und Sarah Kasper (Haltegriff), Miriam Dunkel (Würgegriff) sowie Maike Heinz (Ippon durch Harai-goshi nach nur zehn Sekunden) brachten ihr Team abermals mit 3:0 in Führung. „Danach waren Hamburgs Top-Leute allerdings ein bisschen zu stark für uns“, quittierte Stump die Niederlagen von Melanie Klein (-52 kg), Pia Schubert (-70 kg), Nadine Rogausch (-57 kg) und letztlich von Indra Paas (-63 kg) mit einem knappen, sachlichen Kommentar.

„Wenn wir nur eine weitere starke Kämpferin dabei gehabt hätten, dann hätten wir auch Hamburg geschlagen“, so Stump. Mit 4:4-Punkten belegt die SU Annen Rang fünf, muss am 22. September in Bottrop noch gegen die zweitplatzierten Gastgeberinnen und gegen Tabellenführer PSG Brandenburg ‘ran.