Mit voller Konzentration zum TV Brechten

Auf Fabian Jung (li.) und den TuS Bommern wartet die nächste schwere Aufgabe in Brechten.
Auf Fabian Jung (li.) und den TuS Bommern wartet die nächste schwere Aufgabe in Brechten.
Foto: FUNKE Foto Services

Bommern..  Sachlich und unaufgeregt hat Landesliga-Primus TuS Bommern in letzter Zeit seine Pflichtaufgaben erledigt. Zuletzt gab’s einen beeindruckenden Heimsieg gegen Westfalia Hombruch. Insofern geht der Trainer auch davon aus, dass sein Team am Samstag (18.30 Uhr) beim TV Brechten eine ähnlich konzentrierte Leistung abruft.

„Gegen Hombruch hat meine Mannschaft das wirklich sehr gut gemacht“, würdigte Ingo Brebach die Leistung beim 29:24-Erfolg. Vor allem in der Anfangsphase wirkten die Grün-Weißen absolut fokussiert und zielstrebig, ließen den Dortmundern überhaupt keine Chance. Dass jetzt ein weiterer unbequemer Gegner in der Sporthalle Eving auf den Tabellenführer wartet, ist dem TuS-Coach durchaus bewusst.

„Obwohl Brechten insgesamt wohl die Negativ-Überraschung dieser Saison ist“, so Brebach, der eine hohe Meinung vom Team seines Trainerkollegen Thomas Körber hat. „Die Brechtener hatten einige personelle Probleme in den letzten Monaten - ansonsten stünden sie nicht erst bei 22 Punkten“, erklärt Brebach. Zuletzt schien es so, als ließen die Dortmunder die Saison austrudeln - gegen die PSV Recklinghausen II reichte es daheim nur zu einem 23:23, aktuell liegt der TV Brechten auf dem sechsten Rang.

Da orientiert sich der TuS Bommern doch schon an ganz anderen Regionen. Für die Wittener zählt drei Spieltage vor dem Saisonende nichts außer dem Gewinn der Meisterschaft - auch wenn das Polster gegenüber dem HC Heeren-Werve weiterhin nur einen Zähler beträgt und man am 2. Mai zu den Kamener Vorstädtern reisen muss. „Jeder bei uns hat jetzt dieses große Ziel vor Augen“, betont der TuS-Coach.

Insofern gilt die volle Konzentration nun dem Auftritt gegen Brechten, das man in der Hinrunde deutlich mit 32:23 bezwang. Auf Gregor Grajcar und Marcel Tarlinski, die gegen Hombruch fehlten, kann der Trainer nun wieder bauen. Ein wenig Sorgen bereitet ihm noch die Torhüter-Position, denn Mathias Kilfitt hat nach wie vor Knieprobleme, wird vielleicht am Samstag sogar für das Topspiel in Heeren-Werve geschont. „Ansonsten ist die Truppe fit, und auch die nötige Lockerheit ist vorhanden“, sagt Brebach.

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