Lebrun und Bailie im Spitzenfeld

Die Männer vom PV-Triathlon Witten waren mit Rang neun durchaus zufrieden.
Die Männer vom PV-Triathlon Witten waren mit Rang neun durchaus zufrieden.
Foto: WP
Nur Platz fünf für die Männer vom Stadtwerke-Team - das war zu wenig für den einstigen Deutschen Meister. Der PV-Triathlon hingegen konnte mit Platz neun gut leben.

Witten..  Den Serienmeister der vergangenen Jahre sahen die Triathleten vom Stadtwerke-Team der TG Witten am Samstag beim zweiten Saison-Wettkampf im Kraichgau meist nur aus der Ferne. Während der TV Buschhütten im Einzelklassement die Ränge eins, zwei und drei abräumte und damit überlegener Tagessieger wurde, blieben die Ruhrstädter als Fünfte hinter ihren Erwartungen. Der PV-Triathlon war mit Rang neun hingegen zufrieden.

Natürlich kann man darüber philosophieren, was für das Stadtwerke-Team drin gewesen wäre, hätte sich Thomas Springer nicht wegen eines momentanen Trainingstiefs kurzfristig abgemeldet. „Es war nicht möglich, so schnell noch gleichwertigen Ersatz zu bekommen“, so Teamchef Richard van Diesen. Immerhin sprang Kilian Fladung als fünfter Mann ein, konnte aber nach einer längeren Verletzungspause nicht weiter vorne mitmischen. So mussten die Wittener mit ansehen, dass Buschhüttens Asse Richard Murray (51:00 min.), Sven Riederer (51:06) und David Hauss (51:10) das Rennen souverän nach Hause liefen, ihre Führung im Bundesliga-Klassement locker ausbauten. Zweiter wurde Triathlon Potsdam vor dem Münchner Triathlon-Team RRC.

Nur Platz fünf für Aurélien Lebrun, Ryan Bailie, Jonas Schomburg, Christian Otto und Kilian Fladung (Platzziffer 67) - damit liegen sie in der Bundesliga-Tabelle jetzt nur noch auf dem vierten Rang, mussten Potsdam vorbeiziehen lassen. „Die Leistungen von Aurélien Lebrun, der hier Tagesvierter wurde, und Ryan Bailie auf Platz fünf waren sehr gut“, würdigte Richard van Diesen das Abschneiden seiner Asse. Bei Jonas Schomburg (18.) und vor allem bei Christian Otto (40.) war jedoch noch viel Luft nach oben.

Mit seinem internationalen Team hielt auch der PV-Triathlon diesmal gut mit. Rang neun (Platzziffer 144) für Bence Lehmann, Jan Stratmann, Liam Lloyd, Morten Hansen und Liam Templeton konnte sich durchaus sehen lassen. Mit Rang 25 lieferte der Ungar Bence Lehmann (52:16 min.) dabei das beste Resultat der PVT-Männer. Dahinter sorgte auch Jan Stratmann in seiner ersten Bundesliga-Saison mit Rang 34 (52:40 min.) für ein respektables Ergebnis. Da der Brite Liam Lloyd (53:24) und der Norweger Morten Hansen (53:25) jedoch nur die Ränge 42 und 43 belegten, blieb es bei Platz neun. In der Tabelle der ersten Liga sind die Wittener jetzt Elfter.

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