„Kommen mehr über kreative Komposition“

Felix Groß
Hofft auf einen Finalplatz: Jochen Iseke.
Hofft auf einen Finalplatz: Jochen Iseke.
Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool
Am Donnerstag treten die „Hot Socks“ des TuS Bommern als deutsche Nationalmannschaft bei der Step-Aerobic-Weltmeisterschaft im bulgarischen Sofia auf. Kurz vorher sprach WAZ-Mitarbeiter Felix Groß mit Trainer Jochen Iseke über Anspannung, Fans und minutiöse Planung.

1 Heute um 17.56 Uhr haben Sie bei der Step-Aerobic-Weltmeisterschaft im bulgarischen Sofia ihren großen Auftritt mit den Bommeraner „Hot Socks“, die dort als Deutsche Nationalmannschaft antreten. Wo erwische ich Sie gerade - und wie groß ist die Aufregung?

Iseke: Wir sind gerade bei der Probe der Eröffnungsfeier - das Ganze läuft jetzt schon zum zweiten Mal. Aufregend ist das natürlich alles hier. Aber ich denke, dass wir nicht völlig nervös sind, weil wir ganz gut vorbereitet sind.

2 Gerade scheint im Hintergrund alles sehr laut und hastig zu sein. Ist das seit Ihrer Ankunft am Sonntag so? Wie voll wird es eigentlich in der Halle?

Hier ist wirklich alles minutiös durchgeplant. Zum Beispiel ist ganz genau abgesteckt, wer wann welches Training hat. Da kann man dann auch die anderen Nationen sehen - und die sind wirklich sehr stark: Präzise, synchron und technisch unheimlich gut. Wir kommen mehr über die Artistik und die kreative Komposition. Gestern waren hier die Jugend-Weltmeisterschaften, da war die Halle noch nicht wirklich gefüllt. Ich denke aber, dass es deutlich voller wird, wenn wir dran sind.

3 Mit wie vielen Fans im Rücken?

Das werden um die 15 sein, die extra hier hin fliegen. Auf die freuen wir uns natürlich riesig.