In Mülheim werden die Würfel fallen

Aktuell auf dem dritten Rang in der Regionalliga: das A-Team des Ruhrtanzclubs.
Aktuell auf dem dritten Rang in der Regionalliga: das A-Team des Ruhrtanzclubs.
Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services
Um die Zweitliga-Aufstiegsrunde zu erreichen, muss der RTC Witten am Sonntag in Mülheim vor dem 1. TSC Emsdetten landen.

Witten..  Wenn es an diesem Wochenende optimal läuft für die Formationen des Ruhrtanzclubs, dann springt neben einem Oberliga-Aufstieg zudem die Qualifikation zur Teilnahme an der Zweitliga-Aufstiegsrunde heraus. Die Teams jedenfalls sind gerüstet für die Liga-Finals.

Vorgelegt hat die A-Formation des RTC am vergangenen Wochenende beim eigenen Turnier in der Husemann-Sporthalle. Dort belegten die Schützlinge von Martin Klose und Marion Kegenhoff Rang zwei, ließen den 1. TSC Emsdetten hinter sich. Damit liegen die Ruhrstädter im Gesamtklassement nach vier Wettbewerben nur noch 0,5 Zähler hinter den Münsterländern. Sollten die Wittener Lateiner also am Sonntag (ab 14 Uhr, in Mülheim/Ruhr) noch einmal vor Emsdetten landen, wäre Rang zwei hinter dem TTC Rot-Weiß-Silber Bochum gesichert.

„Diese 0,5 Punkte - das ist total machbar. Diese Möglichkeit dürfen wir jetzt nicht verschenken“, sagt Marion Kegenhoff. Selten hat es eine auf den vorderen Positionen so enge Konstellation in der Regionalliga gegeben. In bislang vier Turnieren gab es drei verschiedene Sieger - die Lateiner vom Ruhrtanzclub holten sich beim Wettbewerb in der Bochumer Rundsporthalle Rang eins. Dass sie nun ein Stückchen hinten dran sind, liegt u. a. am dritten Rang beim Turnier in Bocholt. Die Konkurrenten aus Bochum können sich derweil beinahe schon entspannt zurücklehnen - das TTC-Team (u. a. mit den Wittener Geschwistern Nicole und Stefanie Rokoss) kann wohl sicher für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde in Bietigheim planen.

B-Team im Duell mit Viersen

„Wir haben im Training noch mal sehr viel getanzt, sind alle Teile durchgegangen“, sagt Marion Kegenhoff. „Wir müssen am Sonntag gleich von Beginn an richtig Gas geben. Wenn wir diee tänzerische Qualität aufs Parkett bringen, die uns auszeichnet, dann haben wir sicher gute Karten.“ Die während der Saison veränderten Teile der „Phönix“-Choreographie sitzen inzwischen, so dass die Trainerin zuversichtlich auf Sonntag blickt.

„Das ist letztlich alles eine Frage der Konzentration. Wir werden am Turniertag noch mal auf die mentale Komponente während der Durchgänge eingehen“, sagt die frühere Bundesliga-Tänzerin.

Eine jetzt schon beeindruckende Saison will derweil die B-Formation des RTC am Samstag (ab 15 Uhr) beim Saisonfinale in Wesel krönen. Die ersten vier Teams steigen in die Oberliga auf. Aktuell muss sich der Ruhrtanzclub - trainiert von Daniel Hartmann und Sabine Held - den angestrebten vierten Rang noch mit dem TSV Viersen teilen, sollte das Ensemble vom Niederrhein also noch einmal hinter sich lassen. Bei den vergangenen drei Turnieren hat das jeweils gut funktioniert.

 

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