HSV Herbedes starker Auftritt gegen Titelaspirant wird nicht belohnt

Matthias Schmitz (unten) verlor mit dem HSV gegen den HC Heeren-Werve mit 26:31.
Matthias Schmitz (unten) verlor mit dem HSV gegen den HC Heeren-Werve mit 26:31.
Foto: FUNKE Foto Services
Schwartz-Sieben unterliegt Heeren-Werve 26:31.

Herbede.. HSV Herbede -
HC Heeren-Werve 26:31

HSV: Scholz; Knufinke (6), Radtke (4/2), Haupt (1), Hein (5), Meuren, Schmitz (3), schulz (3), Vohmann (4).

Zurecht erhob sich das Publikum in der Horst-Schwartz-Sporthalle nach der Schlusssirene von den Sitzen und applaudierte den Spielern des HSV Herbede. Denn die boten dem klaren Favoriten HC Heeren-Werve trotz 26:31 (14:18)-Niederlage lange Paroli und verdienten sich so die stehenden Ovationen der Zuschauer.

Mit etwas Verzögerung angepfiffen, entwickelte sich von Beginn an eine flotte und ansehnliche Partie. Die ersten Minuten ging’s hin und her. Vor allem das schnelle Umschaltspiel der Herbeder bereitete den Gästen Probleme, so dass die Schwartz-Sieben zunächst mit 6:5 (6.) vorne lag. Allen voran Christoph Knufinke machte ein ganz starkes Spiel und vollstreckte mehrfach über Rechtsaußen.

Absetzen konnten sich die Hausherren allerdings nicht, da der Titelaspirant nicht lange benötigte, um sich in der Deckung besser zu sortieren und das Heft in die Hand zu nehmen. In Spielminute acht wechselte die Führung zum ersten und letzten Mal in dieser Partie. Über 7:11 (15.) ging’s mit einem 14:18-Rückstand für den HSV Herbede in die Pause. Zwar hielten die Schwarz-Weißen somit Tuchfühlung, doch ein wenig ärgerlich war vor allem, dass man einige Torgelegenheiten liegen ließ und sich ein, zwei Ballverluste erlaubte, die die starken Gäste zu nutzen wussten.

Dennoch war die Partie bei Anwurf des zweiten Durchgangs noch lange nicht entschieden. „Wenn man 14 Tore in einer Halbzeit wirft, dann geht was“, erklärte Coach Uli Schwartz, dass er den Seinen in der Kabine Mut zusprach. Und so agierten man nach dem Seitenwechsel auch auf dem Parkett, kämpften sich bravourös zurück und erzielten verdientermaßen den Ausgleich (37.). Mehr war letztlich dann allerdings aber nicht mehr drin. „Heeren steht nicht von ungefähr auf Platz zwei“, meinte auch Schwartz, der sah, wie die Seinen die Gäste trotz zweimaliger Überzahl auf 22:26 (44.) und 24:29 (53.) davonziehen lassen mussten. Torhüter Christian Scholz verhinderte dabei in starker Manier noch Schlimmeres. „Das war dennoch ein schönes Spiel von uns“, war Schwartz aber zufrieden.

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