HSV Herbede hofft auf Heimfaktor

Kreisläufer Albert Haupt (am Ball) und der HSV Herbede sind gegen den VfL Gladbeck II auf einen Heimsieg aus.
Kreisläufer Albert Haupt (am Ball) und der HSV Herbede sind gegen den VfL Gladbeck II auf einen Heimsieg aus.
Foto: Fotopool / Bernd Böhmer
Schwartz-Sieben empfängt abstiegsbedrohte Gladbecker Zweitvertretung.

Herbede..  Nach der deutlichen Pleite in Welper (22:35) greift beim HSV Herbede immer noch die Personalnot um sich. Viele Spieler sind weiterhin angeschlagen oder fehlen auch an diesem Wochenende ganz. Dennoch ist das Team von Coach Uli Schwartz fest entschlossen gegen die Reserve vom VfL Gladbeck wieder ihr besseres, ihr Heimspiel-Gesicht zu zeigen (Sa., 19.30 Uhr, Horst-Schwartz-Sporthalle).

Stolze acht Zähler trennen die Ruhrstädter vom abstiegsbedrohten VfL. „Diese Differenz wollen wir auf zehn Punkte ausbauen“, meint Schwartz, dass man so auf jeden Fall für eine „Vorentscheidung“ in Sachen Ligaverbleib sorgen würde. Dazu bedarf es ungeachtet der Personallage aber dennoch einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche. Vor allem im körperlichen Bereich werden die Schwarz-Weißen zulegen müssen, um dem eigenen Anhang am Vormholzer Ring einen Sieg zu bescheren. „Das war gegen die spielerisch eigentlich nicht viel stärkeren Welperaner eines unserer Mankos“, weiß der Herbeder Trainer, wo er den Hebel unter anderem ansetzen muss.

Des Weiteren gestattete man dem Gegner vor Wochenfrist in der Abwehr viel zu leichte Tore. „Die Zwischenräume in der Deckung müssen wir deutlich besser zu kriegen“, erklärt Schwartz, dass die Gladbecker Zweitvertretung genau dort stark sei. Überhaupt dürfe man die Partie gegen einen jung und quirlig besetzten Abstiegskandidaten nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Es bedarf einer Leistungssteigerung von einhundert Prozent, um am Samstag zu siegen“, ist sich der Coach sicher.

Erneut nicht mit von der Partie wird dabei Lennart Hein sein, der immer noch im Ausland weilt. Auch die Einsätze von Matthias Schmitz (Schulter) und Marcel Ruschau (krank) sind noch fraglich. Immerhin: Torhüter Christian Scholz scheint seine Grippe überstanden zu haben. Schwartz jedenfalls hält einen Heimsieg für machbar: „Wenn wir hier in unserer Halle gut ins Spiel finden, sollte das klappen.“

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