Hochspannung beim Budenzauber

Alexander Nour (gelb) lief 2014 noch im Dress des TuS Heven auf und unterlag im Finale dem TuS Ruhrtal mit 2:4.
Alexander Nour (gelb) lief 2014 noch im Dress des TuS Heven auf und unterlag im Finale dem TuS Ruhrtal mit 2:4.
Foto: WAZ/FotoPool
Insgesamt 16 Teams streiten sich am Wochenende um den begehrten Pott beim Sparkassen-Hallencup 2015.

Witten..  Der Aperitif wurde den Zuschauern in Form des Turniers für Reserveteams schon gereicht. An diesem Wochenende kommt nun der Hauptgang auf den Tisch, beziehungsweise das Parkett, denn mit dem Sparkassen-Hallencup 2015 geht der Budenzauber in der Husemannhalle am Samstag in die zweite Runde (13.30 Uhr). Erstmals sind in diesem Jahr 16 Teams am Start. Entsprechend hoch ist die Anzahl derer, die sich Hoffnungen auf den Titel machen.

Gruppe A

Zum Auftakt bestreiten der Vorjahresdritte Türkischer SV und Bezirksligist TuS Stockum die Eröffnungspartie. Die beiden Teams von der Pferdebachstraße dürften in dieser Gruppe auch die Favoriten auf den Einzug in die Zwischenrunde sein. Wer als Gruppenerster in den zweiten Turniertag am Sonntag gehen wird ist dabei recht offen. Der TSV zeigte in der Halle bis dato immer starke Auftritte. Gut möglich also, dass sich am Ende der A-Ligist an die Spitze setzen wird. TuRa Rüdinghausen und den Sportfreunden Schnee sind dagegen nur Außenseiterchancen zuzuschreiben.

Gruppe B

Deutlich kniffliger dürfte es schon in Gruppe B zugehen. Titelverteidiger TuS Ruhrtal bekommt’s hier mit dem VfB Annen, Reserve-Cup-Sieger SV Herbede II und B-Ligist SF Durchholz zu tun. „Der Einzug in die Zwischenrunde wird ein heikles Unternehmen“, bestätigt Ruhrtals Coach Michael Ruhl. Die Konkurrenz vom Stausee kennt man aus der Liga, wo man sich Kopf-an-Kopf um die vorderen Plätze streitet und den VfB Annen muss man als Bezirksligist in dieser Gruppe standesgemäß auf dem Zettel haben. Fest steht, dass eins von drei starken Teams am Ende in die Röhre gucken wird. In Ruhrtal mag man sich das gar nicht ausmalen. „Es wäre schön, wenn wir als Ausrichter auch am Sonntag am Ball wären“, sagt Ruhl, der sein Amt als Cheftrainer für das Turnier wie schon 2014 an Pedro Pina übergeben wird. „Das hat uns ja schließlich Glück gebracht“, flachst der Coach.

Gruppe C

Gelingt den Ruhrtalern der Gruppensieg, würde man in der Zwischenrunde auf den zweiten der Gruppe C treffen, also voraussichtlich auf den TuS Heven oder den SV Herbede. Das der Hammerthaler SV oder der FSV Witten den Sprung unter die besten Acht schaffen, ist angesichts dieser Konkurrenz nämlich eher unwahrscheinlich. „Das Ziel ist den Pott an den Haldenweg zu holen“, erklärt Hevens Sportlicher Leiter Peter Kluth kämpferisch. Im Falle des Finaleinzugs soll sich eine Niederlage auf keinen Fall wiederholen. Daher wird man in Witten trotz des parallel gespielten Turniers in Bergkamen mit einer schlagkräftigen Truppe aufwarten. Unter anderem steht Rückkehrer Volkan Kiral im Aufgebot.

Gruppe D

Für den ganz großen Coup kann in Gruppe D die dritte Herbeder Mannschaft sorgen. Denn gegen den Portugiesischen SV und die SpVgg Witten rechnet man sich durchaus etwas aus. „Wir sind nicht chancenlos“, sagt Routinier Guido Silberbach und liebäugelt mit der Zwischenrunde. Favorit auf den Gruppensieg bleibt aber der SV Bommern. „Wir schielen auf den Titel“, erklärt Trainer Semin Salkanovic. Auch wenn man noch in Wetter am Ball ist habe das Team entschieden den Fokus auf den Sparkassen-Hallencup zu legen - eine Kampfansage in Richtung Konkurrenz.

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