ETSV peilt ersten Rückrunden-Sieg an

Noch fraglich ist der Einsatz von ETSV-Akteurin Sophie Hugger (M.).
Noch fraglich ist der Einsatz von ETSV-Akteurin Sophie Hugger (M.).
Foto: Funke Foto Services
Bereits am Freitagabend steht für die ETSV-Handballerinnen die Partie bei der SG TuRa Halden-Herbeck an. Winkt endlich der erste Rückrunden-Erfolg?

Witten..  Mit einem Gegner auf Augenhöhe haben es die Verbandsliga-Handballerinnen des ETSV Witten am heutigen Freitag (Anwurf: 20.15 Uhr) zu tun. Im Gastspiel bei der SG TuRa Halden-Herbeck hoffen die „Eisenbahnerinnen“ auf die ersten Punkte in der Rückserie.

Zuletzt hatten sich die Schützlinge von Trainer Stephan Hellwig gegen die SG Hamm sehr schwer getan - vor allem in der Offensive. „Wir haben uns einfach zu viele technische Fehler erlaubt“, legte der Coach den Finger in die Wunde. Daraus resultierten reihenweise Ballverluste, die in der entscheidenden Phase den jungen, flinken Spielerinnen aus Hamm den Weg zu einfachen Toren ebneten - und zum 27:21-Erfolg.

„Wichtig wird gegen Halden-Herbeck sein, dass wir auch hinten in der Abwehr gut stehen“, betont Hellwig. Denn mit Anne Messarius und Meike Wittemund verfügen die Hagenerinnen über zwei exzellente Rückraumspielerinnen, die das Spiel des Tabellensiebten (11:15-Punkte) dominieren. „Vor allem Wittemund hat uns in der ersten Partie enorme Probleme bereitet - die haben wir damals überhaupt nicht in den Griff bekommen“, erinnert sich der ETSV-Trainer an die herbe 18:28-Niederlage beim ersten Aufeinandertreffen im Herbst.

Auf eine Spielerin müssen sich die ETSV-Damen hingegen nicht mehr einstellen. Ex-Nationalspielerin Sabrina Richter hat Halden-Herbeck unlängst den Rücken gekehrt und sich dem Zweitliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund angeschlossen, der über eine immense Verletzungsmisere geklagt hatte.

„Wir dürfen uns auf keinen Fall von der Atmosphäre und vom Gegner verrückt machen lassen“, sagt Stephan Hellwig, der Halden-Herbeck zuletzt beim 27:27 gegen Kaiserau noch beobachtet hatte. Personell sieht’s insgesamt recht gut aus beim ETSV. Allerdings steht hinter Sophie Hugger, die sich gegen Hamm das Knie verletzte, und hinter Maike Behler (Gesichts-Prellung) derzeit zumindest noch ein kleines Fragezeichen.

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