„Es kann nur nach vorne gehen“

Die A-Formation des Ruhrtanzclubs Witten startet am Sonntag in die neue Oberliga-Saison.     Foto: Oliver Schinkewitz
Die A-Formation des Ruhrtanzclubs Witten startet am Sonntag in die neue Oberliga-Saison. Foto: Oliver Schinkewitz
Foto: Oliver Schinkewitz

Witten.. Es kann losgehen für die acht Lateinpaare des Ruhrtanzclubs Witten: Am Sonntag (ab 15 Uhr, Rundsporthalle Bochum) steigt das „A-Team“ des RTC in die neue Oberliga-Saison ein - und weiß nur zu gut, dass ein gutes Ergebnis bei der Premiere schon der perfekte Grundstein für eine erfolgreiche Saison sein dürfte.

„Da werden die Weichen gestellt, deshalb muss die Mannschaft am Sonntag hochkonzentriert und auf den Punkt genau da sein“, erklärt Trainerin Marion Kegenhoff. Gemeinsam mit Tobias Jasinski, mit dem sie zusammen drei Jahre lang für das TSZ Velbert in der Formations-Bundesliga auf der Tanzfläche stand, hat sie das Wittener Team fit gemacht für die neue Oberliga-Serie (fünf Turniere). Im vergangenen Jahr belegten die Ruhrstädter Rang fünf - „aber damals ging es nur darum, sich als Team zu finden, sich aufeinander einzustellen“, wie Kegenhoff ergänzt.

Anders als sonst oft üblich, gab es vor Beginn der neuen Saison kaum Veränderungen im RTC-Kader. Nur drei Positionen mussten neu besetzt werden - der Stamm des Teams ist zusammen geblieben. „Das war ganz wichtig für den weiteren Weg. Ich denke, die Formation ist gut zusammengewachsen, auch privat verstehen sich unsere Tänzer hervorragend. Jetzt kann’s eigentlich nur nach vorne gehen“, betont die Trainerin.

Eine „gewagte Entscheidung“ sei es zwar gewesen, als Grundlage für die komplett neue RTC-Choreographie das Thema „Cinemotion“ zu nehmen, mit dem der TSC Brühl 2011 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. „Aber unsere Mannschaft war so ehrgeizig, so heiß auf die neue Saison, dass das Programm relativ früh saß“, sagt Kegenhoff. Die überaus anspruchsvolle Choreographie (zu bekannten Kino-Musiken wie „James Bond“ oder vor allem „Fluch der Karibik“) fordere das Team auch im Training ungemein - doch die Umsetzung ist absolut gelungen. Mehr als 100 Trainings-Durchgänge liegen hinter der Formation - schließlich liegt der Fokus auf einer möglichst erfolgreichen Saison.

„Während der Vorbereitung sind genug Tränen der Freude und der Erschöpfung geflossen - aus Enttäuschung muss das jetzt nicht wirklich noch sein“, drückt Kegenhoff ihrem Team die Daumen für Sonntag, wo zahlreiche Wittener Fans die acht Paare stimmgewaltig unterstützen werden.

Im Abschlusstraining am Freitag ging es noch einmal darum, „das Letzte ‘rauszukitzeln, die Lust auf den Start zu wecken - aber den hat die Mannschaft ohnehin.“


 
 

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