Ehemalige bringen Saal in Schwung

Starten am 10. Februar in der Bochumer Rundsporthalle in die Regionalliga-Saison: Die neue A-Latein-Formation des Ruhrtanzclubs zeigte den Zuschauern im Saalbau die neue Choreographie.
Starten am 10. Februar in der Bochumer Rundsporthalle in die Regionalliga-Saison: Die neue A-Latein-Formation des Ruhrtanzclubs zeigte den Zuschauern im Saalbau die neue Choreographie.
Foto: WAZ FotoPool

Witten.  Es ist ruhig geworden in der Ruhrstadt, was größere gesellschaftliche Ereignisse anbelangt. Allerdings: Der Ruhrtanzclub Witten pflegt weiter die gute Tradition, seinen Galaball alle zwei Jahre in vornehmem Ambiente im Saalbau zu veranstalten. So war es auch diesmal ein Leichtes für den Verein, die Plätze im Saal an den Mann und an die Frau zu bringen. Zumal sich der RTC wieder ein abwechslungsreiches Programm zurechtgelegt hatte.

Für den „Eisbrecher“ des langen Abends sorgten die RTC-Tänzer selbst. Die Ehemaligen-Formation, immer wieder mit einem kreativen neuen Programm zur Stelle, hatte sich in witzige Kostüme gewandet und brachte mit ihren „Remember-Airwaves“, einer kleinen stilisierten Flugreise durch die Welt (passend dazu: RTC-Vorsitzender Peter Hartmann mit fescher Kapitänsmütze) Stimmung in den Saal. Als Zugabe legten die Tanz-Experten eine Prise „Gangnam-Style“ obendrauf - kam prima an.

Als besonderen Show-Programmpunkt hatte sich der Ruhrtanzclub wie schon im Vorjahr wieder einen Auftritt von Daniel Buschmann und Katarina Bauer gesichert. Das Zehn-Tänze-Paar vom TSC Dortmund, bei der Kombinations-WM der Jugend auf dem sechsten Platz, zudem bei Jugend und Junioren schon Deutscher Meister, zeigte zunächst seine Latein- und später am Abend dann noch seine Standard-Show. Mittlerweile tanzen die beiden 18-jährigen Schüler, seit 2008 auf der Tanzfläche ein Paar, in beiden Sektionen in der S-Klasse - ihr Ziel: der Weltmeister-Titel.

„Drei- bis viermal vier Stunden Training pro Woche“, verriet Daniel Buschmann, sei für ein Duo ihrer Güteklasse absolute Pflicht. „Aber nebenbei spiele ich auch noch ganz gerne Fußball - nur jetzt nicht mehr im Verein“, überraschte BVB-Fan Buschmann den sichtlich verdutzten Moderator Peter Hartmann.

Worauf viele Anwesende unter dem Ballpublikum vor allem gewartet hatten, war die Präsentation der neuen A-Latein-Formation des Ruhrtanzclubs. Am 10. Februar stürzt sich die Mannschaft des Trainerduos Tobias Jasinski/Marion Kegenhoff nach ihrem nachträglichen Aufstieg in die Regionalliga-Saison (fünf Turniere). „Unser Ziel ist natürlich vornehmlich der Klassenerhalt“, erklärte Jasinski. Mit dem gleichen Musik-Programm wie im vergangenen Jahr („Cinemotion“) wollen sich die acht RTC-Paare, bei denen es personell nur wenige Veränderungen gab, auch in der dritten Liga behaupten.

Am Samstagabend gab’s für die Ballgäste schon mal einen ersten Eindruck von der Choreographie - auch wenn die etwas zu kleine Tanzfläche im Saalbau noch nicht wirklich letzte Rückschlüsse auf das wahre Leistungsvermögen zuließ. „Am 10. Februar wissen wir mehr - ich hoffe, sie unterstützen uns dann auch in der Bochumer Rundsporthalle“, legte sich RTC-Chef Peter Hartmann beim Publikum für die Formation ins Zeug.

 
 

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