„Das Einzige was zählt, ist oben mitzuspielen“

1 Nach dem Abstieg in die Bezirksliga werden einige Leistungsträger den SV Herbede verlassen. Dem gegenüber stehen zahlreiche Neuzugänge. Sehen Sie ihren Verein für die kommende Spielzeit gut aufgestellt?

Ja, ich denke die Mannschaft hat das Potenzial unter die ersten Fünf zu kommen, das muss auch unser Anspruch sein. Das Einzige, was zählt, ist oben mitzuspielen. Vom direkten Wiederaufstieg möchte ich dabei nicht reden, man kann die anderen Teams vorher immer schlecht einschätzen, da werden sicherlich starke Mannschaften dabei sein.

2 Mittelfristig würden Sie den SV Herbede aber schon gerne wieder in der Landesliga sehen, oder? Welche Fehler dürfen sich dazu nicht wiederholen?

Natürlich möchten wir über kurz oder lang wieder eine Liga höher spielen. Außer, es kicken vielleicht alle Wittener Vereine irgendwann ‘mal in der Bezirksliga, das könnte interessant werden (lacht). Spaß beiseite, unsere Leistungsträger müssen zunächst wieder zu solchen werden. Das Verletzungspech könnte außerdem auch einmal an uns vorüber gehen. Manche Spieler sind einfach nicht zu ersetzen. Wenn wir uns dann noch die Undiszipliniertheiten sparen und noch mehr als Team zusammenwachsen, bin ich guter Dinge, dass in Herbede bald wieder Landesliga-Fußball gespielt wird.

3 Mit höherklassigen Teams kann sich der SVH bereits beim Stadtwerke-Industriecup messen. Unter anderem ist Oberligist TuS Ennepetal dabei. Gibt’s ein Minimalziel?

Das Halbfinale möchten wir schon gerne erreichen. Darüber hinaus sind Siege gegen Lokalrivalen immer etwas Besonderes. In erster Linie geht’s aber darum, sich schon einmal einzuspielen.

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