Bundestrainer in „Doppelrolle“

Exzellenten Tanzsport verspricht das Starterfeld beim Deutschland-Cup der Hauptgruppe A-Latein.
Exzellenten Tanzsport verspricht das Starterfeld beim Deutschland-Cup der Hauptgruppe A-Latein.
Foto: Oliver Schinkewitz

Witten.. Hochkarätigen Tanzsport gibt’s am heutigen Samstag (ab 15 Uhr; Einlass: 14 Uhr) in der Fritz-Husemann-Sporthalle reichlich. Der Ruhrtanzclub Witten richtet den „Deutschland-Cup“ der Hauptgruppe A-Latein aus, die inoffizielle nationale Meisterschaft der zweithöchsten Amateurklasse.

Seit Wochen liefen die Planungen und Vorbereitungen beim Ruhrtanzclub auf Hochtouren. „Das war eine Menge Arbeit für einen so kleinen Verein wie uns - aber wir haben ja schon Erfahrung mit der Ausrichtung größerer Turniere, das kam uns dabei zugute“, meinte RTC-Vorsitzender Peter Hartmann, der mit seinem Organisations-Team die Basis schaffen musste für eine reibungslose Meisterschaft.

Rund 80 Paare aus dem gesamten Bundesgebiet geben sich am Samstag in Wittens „guter Sportstube“ ein Stelldichein. Mit dem Finale der besten Paare ist in etwa gegen 19.30 Uhr zu rechnen. Eigene Starter vom Ruhrtanzclub sucht man bei dieser Meisterschaft noch vergeblich - „so weit sind unsere aktuellen Paare noch nicht, aber wir arbeiten daran. Im Einzelbereich hat sich bei uns eine Menge getan“, sagt Peter Hartmann, dessen Club in den vergangenen Jahren mehrheitlich im Formationssektor (Latein) zu Hause war, aktuell ein Oberliga-Ensemble stellt.

Unter den wachsamen Augen von Amateur-Bundestrainer Horst Beer (Bremerhaven), dessen Tochter Vanessa mit ihrem Partner Timur Dogan als Norddeutsche Juniorenmeister wohl zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen sind, werden die insgesamt neun Wertungsrichter in den fünf lateinamerikanischen Tänzen (Samba, Rumba, Cha-cha-cha, Paso doble und Jive) eine Menge Noten zu verteilen haben, ehe die Gewinner des „Deutschland-Cups“ feststehen und sich am Abend den WAZ-Pokal abholen können.

„Wir hoffen, dass das Publikum dieses Turnier entsprechend gut annimmt und wir einen eindrucksvollen Tanzsport-Tag erleben“, erklärte Peter Hartmann. Doch allein schon die vielen mitreisenden Fans der 160 Aktiven werden den „Saal“ schon füllen.

 
 

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