Bronze in Budapest

Budapest (H). Mit einer Bronzemedaille um den Hals konnte Lisa Norden vom „asics Team“ TG Witten die WM-Saison strahlend beenden. Weltmeisterin wurde die Australierin Emma Moffat vor Nicola Spirig und eben Norden. Die Schwedin hatte zuvor nur minimale Chancen auf den WM-Titel Bei den Herren konnten die fünf Starter aus dem Kader des „asics Teams“ nicht vollends überzeugen: Außer Christian Prochnow enttäuschten die Athleten eher. Die Männerkonkurrenz gewann in der Gesamtwertung der Spanier Javier Gomez.

Die Damen machten es in ihrem Rennen ziemlich spannend. Hinter der überlegenen Siegerin Emma Snowsill (AUS) waren knapp 200 Meter vor dem Ziel fünf Frauen, darunter Norden, Spirig und Moffat, eng beieinander und somit der Titel für die Schwedin noch erreichbar. Im Sprint setzten sich aber Moffat und Spirig gegen die 26-Jährige durch, so dass sie letztlich auf dem dritten Endrang landete.

Nicht zufrieden war Kathrin Müller, die sich mit einem guten Wettkampf von einer eher misslungenen internationalen Saison verabschieden wollte. Als 41. gelang ihr dies nicht. Schon nach dem Schwimmen verlor Müller den Anschluss und verpasste so den Sprung in die erste Radgruppe. Da half auch ihre engagierte Laufleistung nur bedingt. In der Gesamtwertung belegte sie am Ende als drittbeste Deutsche den 36. Rang. Ihre Wittener Teamkollegin Lena Brunkhorst, die durch ihre Weltcupauftritte Punkte sammeln konnte, belegte am Ende Platz 105.

Vorgenommen hatten sich die fünf Starter aus dem Bundesliga-Kader des „asics Team“ eine Menge – einzig an der Umsetzung der Ziele haperte es. Mit einem zehnten Platz erreichte zwar Christian Prochnow seine beste Platzierung in diesem Jahr und wurde damit seinem vorherigen Wunsch, „das Rennen der WM-Saison in Budapest zu machen“, gerecht.

Weniger erfolgreich dagegen war der Arbeitstag der anderen „asics Team“-Athleten. Sebastian Rank belegte zwar einen ordentlichen 21. Platz, hatte sich aber deutlich mehr vorgenommen. Das kühle Budapester Wetter jedoch war nicht gerade förderlich. James Seear landete am Ende zwar vor Olympiasieger Jan Frodeno, war über seinen 40. Rang jedoch sicherlich weniger froh. Sein australischer Landsmann Dan Wilson wurde 52., Claude Eksteen 48., wobei Wilson auf dem nassen und schwierigen Radkurs alle Chancen auf ein Topergebnis einbüßte, als er sich drei Minuten Rückstand einfing.

Entschieden wurde das Rennen erst beim Laufen, wo Prochnow die besten Beine der Ruhrstadt-Sportler vorwies. In der Gesamtwertung aber konnte Sebastian Rank seine Stellung als bester Wittener Starter vor Christian Prochnow (23.), James Seear (29.), Dan Wilson (34.), Claude Eksteen (68.), Nils Frommhold (87.) und Joshua Amberger (122.) verteidigen.

 
 

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