Breitbarth holt in Russland Bronze

Dritter Platz bei der U23-EM in Russland: André Breitbarth (SU Annen).     Foto: Oliver Schinkewitz
Dritter Platz bei der U23-EM in Russland: André Breitbarth (SU Annen). Foto: Oliver Schinkewitz
Foto: Oliver Schinkewitz

Tyumen (RUS).. Der Gewinn der U 23-Europameisterschaften war im vergangenen Jahr der größte Erfolg für Judoka André Breitbarth (SU Annen). Dieser Triumph ließ sich nun im russischen Tyumen nicht wiederholen - am Sonntag musste der Niedersachse mit Platz drei zufrieden geben.

Die Auslosung in Russland hatte es schon nicht sonderlich gut gemeint mit Breitbarth. Zwar gab’s in Runde eins der Klasse über 100 Kilogramm ein Freilos - dann aber ging’s gleich gegen den Ukrainer Oleksandr Sizov. Doch das SUA-Bundesliga-Ass kam mit dem bulligen Osteuropäer sehr gut zurecht, setzte nach 46 Sekunden schon die entscheidende Wertung an - Ippon. Doch schon nach seinem zweiten Kampf musste er alle Gold-Hoffnungen begraben. Der Russe Sergey Prokin war an diesem Tag einfach eine Nummer zu stark, gewann vorzeitig nach 3:07 Minuten.

Da Prokin den Weg bis ins Finale schaffte, blieb Breitbarth zumindest die Chance, über die Trostrunde noch Bronze zu holen. Gegen den Ungarn Adam Juhasz biss sich der Mann vom SFV Europa Braunschweig durch, holte zwei Yuko-Wertungen. Im entscheidenden „kleinen Finale“ um Bronze stand der 21-Jährige dann dem Bulgaren Martin Marinkov gegenüber, zeigte noch einmal sein bestes Judo und gewann vorzeitig nach 90 Sekunden, lag da bereits mit Waza-ari in Front.

 
 

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