Brebach warnt: „Happige Aufgabe“

Bommerns pfeilschneller Linksaußen Felix Groß (re.) will mit seinem Team auch in Welper gewinnen.
Bommerns pfeilschneller Linksaußen Felix Groß (re.) will mit seinem Team auch in Welper gewinnen.
Foto: Tanja Schneider
Nach dem 24:20 über Verfolger Heeren-Werve muss der TuS Bommern am Samstag beim heimstarken Nachbarn Westfalia Welper Farbe bekennen.

Bommern..  Die „Gala“ haben die Landesliga-Handballer des TuS Bommern mit dem immens wichtigen Sieg gegen Verfolger HC Heeren-Werve hinter sich - jetzt folgt quasi zum Abschluss der Hinrunde wieder der Alltag und das unbequeme Gastspiel bei der DJK Westfalia Welper (Samstag, 19.30 Uhr).

„Auch das wird wieder eine happige Aufgabe“, weiß Bommerns Trainer Ingo Brebach um die Heimstärke der Hattinger. Allerdings: Zuletzt hatte sein Ex-Club aus Welper große Probleme, kassierte in der Vorwoche eine 27:31-Niederlage in Brechten und belegt aktuell nur den elften Tabellenplatz (9:15-Punkte). Von den letzten sieben Partien gewann die Truppe von Trainer Michael Wolf lediglich zwei - die Abstiegszone ist gefährlich nahe.

„Welper hat derzeit Personalsorgen, da zuletzt auch Björn Trompeter mit einem Kreuzbandriss ausgefallen ist“, weiß Ingo Brebach. Ein schmerzlicher Verlust für die Hattinger, der kaum zu kompensieren ist - auch der TuS Bommern hatte sich vor der Saison um eine Verpflichtung des Rückraumspielers bemüht. „Dennoch ist Welper nicht zu verachten - vor allem nicht in eigener Halle, da hat’s kein Gegner leicht. Wir werden auch dort wieder eine konzentrierte Leistung abrufen müssen“, so der TuS-Coach.

Gegen die mit viel Tempo agierende und sehr offensiv verteidigende Westfalia will Brebach vor allen denjenigen Akteuren, die gegen Heeren-Werve nicht so zum Zuge kamen (u. a. Raban Mazur und Lukas Burbaum) wieder mehr Einsatzzeit verschaffen. „Die Jungs wissen, dass wir sie brauchen“, so der Trainer, der zuletzt Fabian Jung und Andreas Buchholz (Erkältung) etwas schonte.

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