B-Team hofft auf Oberliga-Aufstieg

Für das B-Team des Ruhrtanzclubs geht’s nach dem neuerlichen vierten Platz nun am Samstag in Wesel um den Aufstieg in die Oberliga. Dazu muss man vor dem TSV Viersen landen.
Für das B-Team des Ruhrtanzclubs geht’s nach dem neuerlichen vierten Platz nun am Samstag in Wesel um den Aufstieg in die Oberliga. Dazu muss man vor dem TSV Viersen landen.
Foto: Fischer
Die B-Formation des Ruhrtanzclubs darf weiterhin auf einen Aufstiegsplatz hoffen. Beim Heimturnier gab’s nach guter Leistung Rang vier.

Witten..  Entscheidung verschoben - auch in der Landesliga: Auch das B-Team vom Ruhrtanzclub Witten wird erst nach dem abschließenden Turnier (am kommenden Samstag in Wesel) wissen, wohin die Reise geht. Mit dem vierten Rang am Sonntag vor eigenem Publikum in der Husemann-Sporthalle legte das junge Team jedenfalls den Grundstein für den erhofften Aufstieg.

Im Februar in Borken, als die sechs RTC-Paare erstmals auf die Fläche mussten, lief es noch gar nicht so rosig. Damals wurde es zum Einstieg nur der siebte Platz für die Schützlinge des Trainergespanns Daniel Hartmann/Sabine Held. Doch schon eine Woche später in Herford gab’s eine enorme Steigerung, einen Platz im Finale der besten Teams und Rang vier. „Das hat unserer Mannschaft einen enormen Schub gegeben“, ist Daniel Hartmann sicher. Auch in Neuss folgte ein vierter Rang - und die ersten Gedanken an einen möglichen Aufstieg (die ersten vier Mannschaften dürfen ‘rauf in die Oberliga) machten die Runde beim B-Team der Wittener Lateinformation, die mit ihrer Choreographie zum Musikthema „Soul Passion“ so gut bei den Juroren ankam, dass sogar von zwei Wertungsrichtern zweite Plätze an die Ruhrstädter vergeben wurden.

Nervosität vor dem Turnier in eigener Halle, vor den eigenen Fans, vor Familie und Freunden? „Nein, das hielt sich eigentlich in Grenzen. Die Mannschaft hat von Turnier zu Turnier mehr an Selbstsicherheit gewonnen“, ließen Sabine Held und Daniel Hartmann wissen. „Unser Ziel, in die Oberliga aufzusteigen, haben wir inzwischen auch so formuliert“, so Held. Und so musste es auch in Witten wieder mindestens dieser vierte Rang sein - was das RTC-Ensemble schließlich auch schaffte. Nach einer ordentlichen Vorrunde folgte ein noch besserer Finaldurchgang, auf den eine recht einheitliche Benotung (4-4-4-5-6) folgte. „Die Sechs hätte aber eigentlich nicht sein müssen“, konnte Hartmann diese Wertung nicht nachvollziehen. Viel wichtiger aber: Die Wittener landeten erneut direkt hinter den Top-Teams TTH Dorsten (klarer Turniersieger), TTC Rot-Gold Köln und FG Borken/Wesel. Rivale TSV Viersen ließ man hinter sich - damit liegen die Wittener und das Team vom Niederrhein nun vor dem Abschluss-Wettbewerb am 16. April (15 Uhr) in Wesel punktgleich mit je 19 Zählern auf Rang vier. Lässt der RTC auch am kommenden Samstag Viersen hinter sich, könnte man die Aufstiegs-Sektkorken knallen lassen.

Gleich in ihrer ersten Saison ein solcher Erfolg - das wäre so ganz nach dem Geschmack von Laila Preisner. „Klar war ich vor dem Turnier ein wenig aufgeregt, immerhin waren doch viele Freunde und Bekannte da.“ Doch die 25-Jährige ließ sich die Nervosität auf dem Parkett nicht anmerken, lieferte ebenso wie ihre elf Mitstreiter zwei prima Runden ab. „Im zweiten Durchgang lief es sogar noch etwas besser - da hat man die Verbundenheit mit dem Team richtig gespürt. Es war schön, vor so einem großen Publikum anzutreten, dem Publikum seinen Tanz quasi widmen zu können“, so Preisner. Mit ihrem Partner Ole Schaefermeyer wirbelte sie ganz vorn über die Fläche. „Auf der Position sind die Wege ganz schön weit - konditionell ist das schon eine Herausforderung“, erklärte die Studentin. Umso schöner, wenn dann ein gutes Resultat herausspringt, das dem B-Team alle Chancen lässt, die Saison mit dem Oberliga-Aufstieg zu krönen.

 
 

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