Zweitligist BW Dingden bringt aus Köln keinen Punkt mit

Inga van Gemmeren (links) und Laura Wörmeyer strecken sich hier vergeblich. Mit BW Dingden gab es eine 1:3-Niederlage in Köln.
Inga van Gemmeren (links) und Laura Wörmeyer strecken sich hier vergeblich. Mit BW Dingden gab es eine 1:3-Niederlage in Köln.
Foto: NRZ
Einen Zähler wollte Trainer Olaf Betting. Daraus wurde aber nichts. Volleyball-Zweitligist BW Dingden unterlag beid DSHS Snowtrex Köln mit 1:3.

Hamminkeln.  Olaf Betting hatte sich mal ein wenig hervorgewagt, ganz entgegen seiner sonstigen Gepflogenheit. Von mindestens einem Punkt sprach der Trainer als Ziel für das Gastspiel seiner Zweitliga-Volleyballerinnen von BW Dingden bei DSHS Snowtrex Köln. Daraus wurde nichts, der Neuling kassierte eine 1:3 (25:21, 20:25, 13:25, 21:25)-Niederlage beim Tabellenvierten. „Da werde ich mal vorlaut, schon bekommen wir einen drüber“, sagte der 50-Jährige mit einem Schmunzeln nach der Partie und kündigte direkt wieder „kleinere Brötchen“ an.

Den Coach ärgern Niederlagen, auch wenn der Klassenerhalt schon länger perfekt ist. Einen kleinen positiven Aspekt konnte er dem 1:3 allerdings auch abgewinnen. „Wenn wir Köln auch noch schlagen können, dann müssten wir nächste Saison ganz oben mitspielen.“ Doch soweit seien die Blau-Weißen noch lange nicht. Wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen habe sein Team bewiesen, dass es mitspielen könne. „Wir hätten auch auf Augenhöhe sein können, wenn wir die Leistung abgerufen hätten, zu der wir fähig sind. Aber heute haben wir nur so etwa 90 Prozent gebracht“, so Betting.

Dies war für den Dingdener Übungsleiter in Anbetracht des gesicherten Tabellenplatzes zu verschmerzen. Er hatte so ein wenig die letzte Konsequenz im Spiel der Blau-Weißen vermisst. Möglicherweise auch der Tatsache geschuldet, dass „wir ja durch sind“, so Betting.

Wie schon im Hinspiel entschieden die Dingdenerinnen den ersten Satz für sich. Überhaupt verlief die Partie praktisch als Kopie des Heimauftritts gegen die Kölnerinnen. Den zweiten Durchgang hatte BWD damals mit 23:25 – diesmal 20:25 – abgegeben. Im dritten Satz waren die Dingdenerinnen jeweils chancenlos (13:25, 11:25), ehe sie im vierten Abschnitt wieder Paroli bieten konnten (21:25, 20:25).

Als entscheidenden Vorteil Kölns hatte Olaf Betting die Aufschläge ausgemacht, „mit denen sie uns stark unter Druck gesetzt haben“. Die eigenen waren nicht so druckvoll, bei Annahme, Zuspiel und Angriff war auch Luft nach oben.

 
 

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