Weselerin Frederike Koleiski ist in Rio dabei

Frederike Koleiski beim Training bei Eintracht Duisburg.
Frederike Koleiski beim Training bei Eintracht Duisburg.
Foto: FUNKE Foto Services

Am Niederrhein..  „Wenn schon Olympia nicht klappen kann, dann will ich bei den Paralympics antreten“, hatte Frederike Koleiski Ende des vergangenen Jahres gesagt. Dieser Traum geht in Erfüllung.

Die 28-jährige Kugelstoß- und Diskus-Spezialistin wurde ebenso wie Björn Lohmann, Kapitän der Rollstuhl-Basketball-Nationalmannschaft, von der Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland in das Aufgebot von 148 Athleten (83 Männer, 65 Frauen) berufen, die vom 7. bis 18. September an den XV. Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro teilnehmen werden. Hinzu kommen eine Steuerfrau (Rudern), ein Pilot (Radsport) und ein Begleitläufer in der Leichtathletik.

Die Weselerin Koleiski gehört zu den 79 deutschen Startern, die am „Zuckerhut“ ihre Paralympics-Premiere erleben. Nach der Diagnose ihrer Autoimmunerkrankung der Nervenwurzeln (Polyneuropathie) der Brustwirbelsäule und einer aufwendigen Operation im Jahre 2009 hatte die Leichtathletik-Trainerin von Eintracht Duisburg erst Ende 2014 wieder selbst zu Kugel und Diskus gegriffen und seitdem große Erfolge wie die Bronzemedaille bei der WM der Behindertensportler in Doha gefeiert.

Für den Schermbecker Lohmann (37) sind es bereits die dritten „Spiele“. Insgesamt erwarten die Organisatoren aus Rio rund 4350 Sportlerinnen und Sportler aus 180 Nationen, die in 23 Sportarten antreten werden.

 
 

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