Thorsten Hukriede gewinnt die westdeutsche Vizemeisterschaft

Wurde im Doppel westdeutscher Vizemeister: Thorsten Hukriede.
Wurde im Doppel westdeutscher Vizemeister: Thorsten Hukriede.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Drei Wochen Pause, trotzdem gut in Form: Thorsten Hukriede holte sich im Doppel den westdeutschen Vizetitel mit neuem Partner.

Wesel..  Thorsten Hukriede hat trotz nur kurzer Vorbereitung den Vizetitel bei den westdeutschen Badminton-Meisterschaften in Refrath gewonnen. Der Routinier des Zweitligisten BV Wesel RW spielte sich im Doppel mit Alexander Schmitz (TV Emsdetten) bis ins Finale vor, das das Duo gegen Malte Laibacher/Hendrik Westermeyer (BC Hohenlimburg) mit 18:21, 15:21 verlor.

Die Niederlage überlagerte jedoch nicht die positiven Erkenntnisse. „Ich bin sehr zufrieden, denn ich habe über die Feiertage drei Wochen lang Schläger und Beine ruhen lassen. Dafür war es sehr gut“, sagte Hukriede. Die Pause war dem 38-Jährigen auf dem Feld kaum anzumerken, und auch die fehlende Praxis an der Seite von Alexander Schmitz fiel nicht sonderlich ins Gewicht. „Unser Zusammenspiel hat ganz gut gepasst“, meinte Hukriede nach der gemeinsamen Doppel-Premiere.

Nach zwei deutlichen Auftaktsiegen drohte den an Position zwei Gesetzten im Viertelfinale gegen Mark Byerly/Dominic Scherpen (TV Refrath/STC BW Solingen) jedoch das Aus. Bei einer unglücklichen Bewegung war Hukriede zu Beginn der Partie mit seinem rechten Fuß umgeknickt. „Ich habe mich fallen gelassen, als ich den Schmerz gespürt habe. Das sah wahrscheinlich nicht gut aus, war aber wohl gut. Ich hatte Glück“, erklärte Hukriede.

Das gutklassige Spiel gewann er mit Schmitz 16:21, 22:20, 23:21, nachdem im dritten Satz zwei Matchbälle abgewehrt wurden. Weniger dramatisch gestaltete sich das Halbfinale: Beim 21:14, 21:11 gegen die an Nummer drei gesetzten Hohenlimburger Christian Bald/Fabian Stoppel waren „wir souverän, haben auch viele Punkte geschenkt bekommen“, analysierte Hukriede.

Gegen Laibacher/Westermeyer riss die Siegesserie, weil die neuen westdeutschen Meister ihre glänzende Form auch im Endspiel bestätigten. „Ich hätte gerne gewonnen, man muss aber auch anerkennen, wenn die Gegner einen ganz starken Tag erwischen“, stellte Hukriede fest.

Katharina Diks, die zweite Weseler Starterin in Refrath, schied im Einzel nach einem Freilos in der zweiten Runde aus. Gegen die Lokalmatadorin Janice Kaulitzky hieß es für die BV-Bezirksligaspielerin 6:21 und 18:21.

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