SV Schermbeck und Kai Henkel lösen Vertrag auf

Verlässt sofort den SV Schermbeck: Kai Henkel.
Verlässt sofort den SV Schermbeck: Kai Henkel.
Foto: Gerd Hermann
Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck und Keeper Kai Henkel gehen getrennte Wege. Laut Trainer Christoph Schlebach hat „das alles nicht gepasst“.

Schermbeck.  Der Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck und Kai Henkel gehen ab sofort getrennte Wege. Der 23-jährige Schlussmann war zu Saisonbeginn als Ersatzkeeper des Regionalliga-Absteigers FC Kray zum Waldsportplatz gewechselt, kam in der gesamten Hinrunde allerdings zu keinem Einsatz. „Er war so oft nicht da. Ich konnte mit ihm einfach nicht planen“, sagt Schermbecks Trainer Christoph Schlebach. Dem Vorschlag, den Vertrag aufzulösen, stimmte Kai Henkel zu.

Dabei war der Neuzugang auch vom Pech verfolgt. Mitte Juli zog er sich bei der 0:3-Niederlage im Testspiel bei Viktoria Resse eine langwierige Schulterverletzung zu. Eine Mandelentzündung kam neben seinen beruflichen Verpflichtungen auch noch hinzu. „Irgendwie hat das alles nicht gepasst. Ich habe auch keine Lust mehr, das durchzuziehen“, verdeutlicht der SVS-Coach Christoph Schlebach.

Fabian Kraske rückt in die zweite Mannschaft

Einer geht, ein anderer kommt: Der abstiegsbedrohte Westfalenligist hat Enoch Wölfer verpflichtet, der bereits seit einigen Wochen mittrainiert. Der 20-Jährige, der in Duisburg lebt, war zuletzt ohne Verein. Davor hatte der Innenverteidiger zwei Kurzeinsätze beim Oberligisten TV Jahn Hiesfeld, bei der SG Wattenschein 09 kickte er in der A-Junioren-Bundesliga. „Ich hoffe, dass wir diese Woche noch die Spielgenehmigung für ihn bekommen“, so Christoph Schlebach.

Der von den eigenen A-Junioren aufgerückte Fabian Kraske gehört nicht mehr dem Kader der ersten Mannschaft an. Aufgrund seiner Ausbildung kann er kaum trainieren und wird so demnächst für die SVS-Reserve auflaufen.

 
 

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