Letztes Heimspiel für die HSG Wesel

Keeper Richard Kalus und die HSG Wesel erwarten zum letzten Heimspiel den TV Korschenbroich II.
Keeper Richard Kalus und die HSG Wesel erwarten zum letzten Heimspiel den TV Korschenbroich II.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma

Wesel..  Nach der Osterpause geht es in der Handball-Verbandsliga auf die Zielgeraden. Mit einem ausgeglichenen Konto von 21:21 Punkten rangiert die HSG Wesel als Aufsteiger auf dem starken fünften Platz. Allerdings müssen die Hansestädter im Gegensatz zu den drei Konkurrenten, die der HSG diese Position noch streitig machen können, im Restprogramm von vier Spieltagen einmal tatenlos zuschauen. Einer dieser Verfolger ist die Reserve des TV Korschenbroich (7. Platz/19:21), die am Samstag ihre Visitenkarte in Wesel abgibt. Der letzte Heimauftritt der Spielzeit für die HSG beginnt um 18.30 Uhr in der Halle Nord.

„Wir sind in dieser Saison in dieser Halle noch ungeschlagen und wollen das auch bleiben“, sagt HSG-Trainer Sven Esser. „Zudem hoffen wir natürlich, dass im Gegensatz zu den letzten Spielen an einem Samstag wieder mehr Zuschauer kommen, mit denen wir anschließend dann vielleicht das ein oder andere Getränk zu uns nehmen können.“ Große Verabschiedungen von Michael Nölscher und Heiko Kreilkamp wird es nicht geben. „Das wäre irgendwie komisch, weil wir ja anschließend noch zwei Meisterschaftsspiele und hoffentlich auch noch zwei Pokalspiele haben“, so Esser.

Der HSG-Coach hofft, dass die Mannschaft nach der Pause wieder schnell in ihren Rhythmus findet. „Der 25:20-Sieg im Hinspiel war eines unserer besten und souveränsten Spiele“, erinnert sich der 37-Jährige, dessen Team alle drei Partien gegen die ausstehenden Gegner aus Korschenbroich, Oberhausen und Neukirchen in der Hinserie gewonnen hat. „Das heißt aber nicht, dass wir diese Mannschaft deshalb jetzt auf die leichte Schulter nehmen können. Wir können ohne Druck aufspielen. Aber ob das bei uns so gut ist, werden wir erst am Samstag sehen.“

Ebenfalls nicht auf die leichte Schulter nehmen die Rot-Weißen die Verletzung an eben jener von Routinier Oliver Rühl, die sich als Sehnen-Teilriss entpuppt hat. „Wenn wir noch voll im Abstiegskampf stecken würden, hätten wir vielleicht über Möglichkeiten gesprochen. Aber ohne Belastung kommt er wohl um eine Operation herum und das soll so auch bleiben“, so Sven Esser, der zudem auf den privat verhinderten Björn Fehlemann verzichten muss. Dafür ist Michael Nölscher im letzten Auftritt in Wesel vor seiner Rückkehr nach Schermbeck an Bord.

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