Kossmann folgt Pitzen als Coach der BWD-Handballer

Diesmal kein Timeout, sondern der Abschied: BWD-Coach Rolf Pitzen.
Diesmal kein Timeout, sondern der Abschied: BWD-Coach Rolf Pitzen.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma

Hamminkeln..  Bei seinem ersten Abschied wurde es nur ein kurzes „Timeout“. Doch im Sommer ist für Rolf Pitzen nach dann vier Jahren als Trainer des Handball-Bezirksligisten BW Dingden endgültig Schluss. Einen Nachfolger haben die Blau-Weißen mit dem Bocholter Rolf Kossmann aber auch schon gefunden.

„Nach drei, vier Jahren muss bei einer Mannschaft durch einen Trainerwechsel einfach mal frischer Wind rein. Das habe ich bisher immer so gehalten“, so Pitzen, der der erneuten Anfrage der Dingdener für die kommende Spielzeit diesmal endgültig eine Absage erteilt hat. „Es macht mir immer noch Spaß hier und die Jungs arbeiten auch gut mit. Aber es tut ihnen gut, auch mal andere Trainingsformen kennenzulernen.“

Der 62-Jährige war in Dingden nach dem Rücktritt einiger erfahrener Leistungsträger zumeist mit dem Neuaufbau eines jungen Teams beschäftigt. Aktuell rangieren die Blau-Weißen mit 4:24 Punkten auf dem vorletzten Platz der Bezirksliga. Die Moerser Adler III (1:27), als Schlusslicht auf dem wohl einzigen Abstiegsrang, traten zuletzt in Hiesfeld wegen Personalmangels aber schon nicht mehr an und dürften den Gang in die Kreisliga übernehmen. „Unser Ziel ist es, Xanten noch zu überholen. Aber das wird schwer genug“, so Pitzen.

Rolf Kossmann hat zuvor unter anderem beim TV Borken und dem TSV Bocholt gearbeitet. „Ich führe eine Sammlung mit Namen von potenziellen Kandidaten, habe Gespräche geführt und er hat zugesagt“, erläutert BWD-Handball-Abteilungsleiter Friedhelm Tersek. „Er findet bei uns eine sehr junge Mannschaft vor, der es noch an Konstanz fehlt.“

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