Inka Wesely verlängert in Potsdam

Inka Wesely (r.) sieht ihre sportliche und private Zukunft weiterhin in Potsdam.
Inka Wesely (r.) sieht ihre sportliche und private Zukunft weiterhin in Potsdam.
Foto: WAZ FotoPool

Wesel..  In Sachen sportliche wie berufliche Zukunft macht Inka Wesely Nägel mit Köpfen. Die Fußballerin aus Ginderich und der 1. FFC Turbine Potsdam haben sich auf eine Vertragsverlängerung um weitere zwei Jahre bis zum 30. Juni 2016 geeinigt.

„Für mich passt in Potsdam alles: sowohl sportlich im Verein bei Turbine sowie auch mittlerweile mit dem ganzen Drumherum, was ich mir während meiner Zeit in Potsdam aufgebaut habe“, lässt sich die 24-Jährige auf der Homepage des Bundesligisten zitieren. „Das betrifft sowohl das Berufs- als auch das Privatleben. Ich sehe hier einfach meine Zukunft.“

Nach mehreren Knieverletzungen hat sich die U20-Weltmeisterin des Jahres 2010 zurück auf den Platz und in die Mannschaft gekämpft, nebenbei aber ebenso ihre berufliche Ausbildung verfolgt. So arbeitet die Abwehrspezialistin nach ihrer Ausbildung an der Europäischen Sportakademie des Landes Brandenburg (ESAB) im Studiengang Gesundheitssport und Prävention mittlerweile bei einer Krankenkasse als Sport- und Gesundheitsberaterin. Neben dem regulären Training unter Cheftrainer Bernd Schröder stehen wöchentlich 25 Stunden Beruf auf dem Plan.

„Dieser Job macht mir viel Spaß und ist genau das, was ich mir vorstelle. Die Arbeit ist vielseitig, ich bin viel unterwegs und erledige nicht nur Büroarbeit, sondern habe auch einen großen Praxisanteil“, so Wesely. „Zudem ermöglicht es mir der Beruf auch, das Training bei Turbine mit unter einen Hut zu bekommen.“

Wesely wechselte 2010 von der SG Essen-Schönebeck (jetzt SGS Essen) zum 1. FFC Turbine Potsdam. Im Sommer 2010 bestritt die Auswahlspielerin mit der deutschen U20-Nationalmannschaft die U20-Weltmeisterschaft im eigenen Land und gewann unter Trainerin Maren Meinert mit dem DFB-Team die WM. Gleich in ihrer ersten Saison mit den Turbinen gewann die Gindericherin im März 2011 die Deutsche Meisterschaft.

Dieser Erfolg wurde 2012 wiederholt, wenngleich Inka Wesely in der Endphase der Saison die Turbinen nur noch von der Seitenlinie aus unterstützen konnte: Im April 2012 hatte sie sich im Rahmen eines U23-Lehrgangs des DFB einen Kreuzbandriss zugezogen; den zweiten nach 2009. In Potsdam gehört Inka Wesely durchgängig zum Kader des Erstligateams von Cheftrainer Bernd Schröder. Nach verletzungsbedingten Rückschlägen kam sie zuletzt vor allem regelmäßig im Zweitliga-Team des Vereins (Spitzenreiter der 2. Bundesliga) zum Einsatz.

 
 

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