HSG Wesel auch im letzten Heimspiel erfolgreich

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Handball-Verbandsligist HSG Wesel festigte durch einen 37:31-Heimerfolg über den TV Korschenbroich II Platz fünf. Damit beendete der Aufsteiger seine Heimauftritte in dieser Saison.

Wesel..  Auch ihren letzten Heimauftritt in dieser Saison gestaltete die HSG Wesel erfolgreich. Der Handball-Verbandsligist bezwang den Gast TV Korschenbroich II in einer unterhaltsamen Partie mit 37:31 (18:9) und behält damit in der Halle Nord seine weiße Weste. Zudem haben die Hansestädter erfolgreich Rang fünf verteidigt und weisen nunmehr ein positives Punkte- und Tore-Konto auf. Damit war für den Aufsteiger vor dieser Spielzeit wahrlich nicht zu rechnen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit bis auf eine kurze Anlaufphase echt gut gespielt. Hinzu kam ein überragender Philip Busjan im Tor“, lobte HSG-Trainer Sven Esser seine Schützlinge. Über 3:0 (7.) setzten sich die Gastgeber bis zur Pause quasi schon fast vorentscheidend auf 18:9 ab. In der Halbzeitpause wies der Coach darauf hin, dass die Partie nun nicht zu locker genommen werden dürfe. „Denn Verwalten ist nicht gerade unser Spiel“, so Esser. Trotzdem ließen die Weseler den Gast bis auf 18:23 herankommen, ehe die HSG wieder zulegte und 15 Minuten vor dem Ende mit 29:19 führte.

„Hinten raus wurde es dann vogelwild. Vielleicht haben wir da zu viele Gegentore bekommen, aber wir haben verdient gewonnen und alles andere wäre Jammern auf hohem Niveau“, sagte der HSG-Übungsleiter, der von der Zuschauerresonanz im letzten Heimspiel enttäuscht war. „Der Samstag ist einfach kein guter Tag für uns, das werden wir nächste Saison wohl wieder anders regeln. Hinzu kam natürlich das gute Wetter“, meinte Esser.

Am kommenden Sonntag (11.30 Uhr) ist die HSG Wesel bei der HSG RW Oberhausen zu Gast. In der vorletzten Meisterschaftsrunde sind die Rot-Weißen dann spielfrei, ehe es zum Abschluss der Saison am 9. Mai zum SV Neukirchen geht. Am 16. Mai steht zudem noch das Kreispokal-Halbfinale im Rahmen eines Final-Four-Turniers gegen Gastgeber SV 08/29 Friedrichsfeld an, am 17. Mai würde die HSG dann auch noch gerne das Endspiel gegen Hiesfeld oder Moers bestreiten.

HSG: Busjan, Kalus; Heffels (6), Timmermann (3), J. Gorris (4), Prchala (3), Reinartz (3), F. Gorris (13/1), Nölscher (1), Walla, Weber (4).

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