HSC Berg setzt seinen Siegeszug in der Landesliga souverän fort

Am Niederrhein.  Die Landesliga-Fußballerinnen des HSC Berg basteln weiter an ihrer Erfolgsserie. Die Elf von Trainer Frank Schaffeld sammelte aus den letzten acht ungeschlagenen Spielen 20 Punkte. In der ersten Rückrundenpartie, die noch vor der letzten Begegnung der ersten Serie eingeschoben wurde, kamen die HSC-Damen zu einem 6:2 (4:2) bei Eintracht Duisburg und damit bei jenem Gegner, gegen den der positive Lauf mit einem 8:0 seinen Anfang genommen hatte.

„Wir spielen eine Top-Runde, mit der niemand gerechnet hat“, sagte Frank Schaffeld nach dem Abpfiff. Die Ambitionen deshalb höher zu setzen, dies kommt ihm deshalb aber nicht in den Sinn. Stattdessen freut er sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein Borussia Bocholt. Bei der zweiten Mannschaft, die auf dem zweiten Rang liegt, gastiert der HSC Berg am kommenden Sonntag im letzten Spiel der ersten Serie.

In Duisburg war der Tabellenvierte früh mit 0:1 in Rückstand geraten (5.). Yvonne Wimmer (10.), Natalie Jeromin (11.), die mit nun 16 Treffern zweitbeste Torjägerin der gesamten Landesliga ist, Nele Hoyer (21) und erneut Wimmer (29.) drehten die Partie. Eintracht kam noch vor der Pause auf 2:4 heran (32.). „Danach haben wir eine schöpferische Pause eingelegt“, sagte der HSC-Trainer. Carolin Liß (73.) und Leonie Röhnisch (75.) machten jedoch alles klar. „Das war eine Top-Leistung und sehr souverän“, lote Frank Schaffeld. Dabei gelang es den Berger Damen erstmals in dieser Saison, einen Rückstand noch in einen Erfolg umzuwandeln.

Auf den vorletzten Rang und damit einem Abstiegsplatz ist der Lokalrivale GW Lankern abgerutscht. „Es war schon von Saisonbeginn an klar, dass wir um den Klassenerhalt kämpfen müssen“, sagte Trainer Frank Uebbing nach der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen Borussia Bocholt II. Der entscheidende Treffer fiel nach 25 Minuten. Damit bauten die Grün-Weißen ihre Negativserie auf sieben Niederlagen in Folge aus.

Den Sieg des Tabellenzweiten bezeichnete Frank Uebbing dabei als völlig verdient. „Wir besaßen vier Chancen, die Borussia 20. Deshalb konnten wir froh sein, dass es nur bei einem Treffer geblieben ist“, stellte der Lankerner Trainer fest. Am kommenden Sonntag (10.30 Uhr) geht es nun auf eigener Anlage im Kellerduell gegen das noch sieglose Schlusslicht BW Fuhlenbrock.

Das Ergebnis entsprach dem Tabellenstand: Bezirksliga-Spitzenreiter SV Brünen fertigte das Schlusslicht SV Biemenhorst mit 8:0 (4:0) ab. Julia Bosman (30.), Anna Terhardt (32./41./88.), Charlotte Willenberg (44.), Silvia Bosmann (65.), Marei Häring (67.) und Hannah Schanzmann (68.) sorgten für den Kantersieg. Neuling PSV Lackhausen geriet nach desolater erster Hälfte gegen den SV Biemenhorst mit 0:6 (0:5) unter die Räder.

 
 

EURE FAVORITEN