Herden: „Wir müssen Ruhe bewahren“

Nimmt kein Blatt vor den Mund, mahnt nach sieben Partien ohne Sieg beim Aufsteiger aber zur Ruhe: SVB-Trainer Steffen Herden.
Nimmt kein Blatt vor den Mund, mahnt nach sieben Partien ohne Sieg beim Aufsteiger aber zur Ruhe: SVB-Trainer Steffen Herden.
Foto: WAZ FotoPool

Hamminkeln..  Zu seinem Nachholspiel vom 23. Spieltag tritt Fußball-A-Ligist SV Brünen (11. Platz/26 Punkte) am Donnerstag (19.30 Uhr) beim VfB Rheingold Emmerich (10./28) an. Dabei wartet die Elf von SVB-Trainer Steffen Herden seit sieben Partien auf einen Sieg. Der VfB fuhr im gleichen Zeitraum allerdings auch nur einen einzigen „Dreier“ ein.

„Wir müssen die Kirche im Dorf lassen und darüber nachdenken, wo wir als Aufsteiger herkommen“, sagt Herden. „Zu diesem Zeitpunkt fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, dieses Angebot hätte ich vor der Saison wahrscheinlich zögerlich unterschrieben. Was ich mit Sicherheit sofort unterschrieben hätte wäre, nur zwei Punkte weniger zu haben als so eine ambitionierte Mannschaft wie Rheingold Emmerich.“

Herden erinnert an die personellen Probleme des Neulings, gerade in der Rückrunde. Auch in Emmerich werden zahlreiche Akteure wie Oliver Kottwitz, Peter Stenk (beruflich), der gesperrte Antranik Kodak und die angeschlagenen Tobias Bauer und Tim Stolzenburg fehlen. Zudem plagt sich Jan Rother mit einer Muskelverletzung im Rücken. „Deshalb nützt es auch Nichts, jetzt draufzuhauen. Wir müssen Ruhe bewahren“, so Herden. „Ich sehe personell auch wieder positive Entwicklungen wie bei Ben Hutmacher. Ein Punkt in Emmerich wäre ein Erfolg.“

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