Das „Wunder von Hamminkeln“ bleibt für die HTC-Damen aus

Michelle van Doren und die Hamminkelner Damen steigen trotz eines 9:0-Sieges gegen Odenkirchen wieder aus der 1. Verbandsliga ab. Foto: Emde
Michelle van Doren und die Hamminkelner Damen steigen trotz eines 9:0-Sieges gegen Odenkirchen wieder aus der 1. Verbandsliga ab. Foto: Emde
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Hamminkeln..  In der Tabelle des Tennis-Verbandes Niederrhein stehen sie noch auf Platz sechs, doch das wird sich nach einer Prüfung wohl heute ändern. Trotz eines 9:0-Sieges zu Hause gegen den Odenkirchener TV werden die Damen des Hamminkelner TC aus der 1. Verbandsliga wieder absteigen. „Wir gehen jedenfalls davon aus. Denn in den Statuten steht ja, dass bei Matchgleichheit der direkte Vergleich und nicht die Sätze zählen“, erläutert Spielerin Rebecca Bröcheler.

Und diesen direkten Vergleich hat der HTC gegen den TC Kaiserswerth mit 3:6 verloren. Die Kaiserswertherinnen holten ihren letzten benötigten Matchpunkt beim 1:8 gegen den deutlich überlegenen Meister Gladbacher HTC verletzungsbedingt in einem Doppel kampflos. „Zwischenzeitlich hatten wir wirklich an das Wunder von Hamminkeln geglaubt. Aber wenn man dann so etwas hört, ärgert man sich schon“, so Bröcheler. „Jetzt geht der Fahrstuhl trotz drei gewonnener Spiele wieder nach unten.“

Gegen Odenkirchen punkteten Michelle van Doren (6:2, 6:4), Rebecca Bröcheler (6:2, 6:2), Kimberly Loo (6:2, 2:6, 7:6), Felicia van Schwaamen (6:1, 6:3) und Carolin Apitz (6:3, 6:1). Dorothee Albri und die Doppel mussten nicht mehr antreten.

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