Brilo nennt Ahlens Reaktion ein „Armutszeugnis“

Kann die Reaktion von RW Ahlen auf die Rassismus-Vorwürfe gegen den Trainer nicht nachvollziehen: SVS-Vorsitzender Johannes Brilo.
Kann die Reaktion von RW Ahlen auf die Rassismus-Vorwürfe gegen den Trainer nicht nachvollziehen: SVS-Vorsitzender Johannes Brilo.
Foto: WAZ FotoPool

Schermbeck.  Die Verbandsspruchkammer des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen wird sich demnächst noch intensiver mit den Vorkommnissen nach der Oberliga-Kick zwischen dem SV Schermbeck und RW Ahlen beschäftigen müssen als bisher angenommen.

Denn abgesehen vom Rassismus-Vorwurf des SVS-Spielers Nassirou Ouro-Akpo gegen den Ahlener Trainer Marco Antwerpen (die NRZ berichtete) werden nun auch die Ahlener Rot-Weißen aktiv.

Neben dem von Staffelleiter Reinhold Spohn eingeleiteten Verfahren gegen Marco Antwerpen wird sich die Kammer auch mit zwei Anträgen der Ahlener befassen müssen. Nach Rücksprache mit den eigenen Spielern zu den Vorfällen strebt der ehemalige Zweitligist ein Verfahren gegen den Schermbecker Spieler Marek Klimczok wegen Körperverletzung und gegen Ouro-Akpo wegen Beleidigung an.

Beim Schermbecker Vorsitzenden Johannes Brilo stößt diese Reaktion Ahlens auf die Vorwürfe gegen den Trainer auf Unverständnis. „So jetzt vorzugehen, das ist schon ein Armutszeugnis. Man hätte sich besser zusammensetzen und alles bereinigen sollen“, so Brilo.

 
 

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