Berger Talfahrt hält an, GWL besiegt Spitzenreiter Millingen

In der letzten Minute sicherte sich der SV Brünen (rote Trikots) den 1:0-Sieg in der Bezirksliga gegen Viktoria Wesel.
In der letzten Minute sicherte sich der SV Brünen (rote Trikots) den 1:0-Sieg in der Bezirksliga gegen Viktoria Wesel.
Foto: WAZ Fotopool

Am Niederrhein..  Die Talfahrt des HSC Berg hält weiter an. Nach nur einem Punkt aus den letzten sechs Begegnungen sind die Landesliga-Fußballerinnen mittlerweile auf dem vorletzten Tabellenplatz angekommen. Als Gast des Tabellenfünften DJK Adler Union Frintrop kassierte das Team von Trainer Guido Dickmann eine 3:4 (0:2)-Niederlage. „Ich kann den Mädels wirklich keinen Vorwurf machen, sie haben alles versucht und hätten einen Punkt verdient“, sagte der Coach.

Die Partie hatte für die HSC-Damen mit einem Paukenschlag begonnen. Aufgrund eines Staus erst spät ankommen, schien das Team noch nicht richtig da zu sein, als es nach nicht einmal 60 Sekunden 0:1 hieß. Nach einer halben Stunde kassierten die Gäste das 0:2, Nele Hoyer gelang allerdings kurz nach Wiederanpfiff der 1:2-Anschluss (47.). Nun war Berg am Drücker, fing sich aber die Treffer drei und vier ein (53./76.). Erneut Hoyer (80.) und Alexa Steffans (89.) sorgten für den Endstand. „Es ist alles da, nur das Quäntchen Glück nicht“, so Dickmann.

In der Bezirksliga hat der SV Brünen das „kleine“ Derby gegen Viktoria Wesel mit 1:0 (0:0) für sich entschieden. Dabei hatte die nun auf Platz zwei liegende Elf von Trainer Rolf Rother harte Gegenwehr des Tabellenvorletzten zu überwinden, ehe der „Dreier“ unter Dach und Fach war. Die Viktoria, anscheinend beflügelt durch den ersten Saisonsieg eine Woche zuvor gegen den SV Spellen (5:1), ließ bis auf die letzte Minute hinten nichts anbrennen. Dann war es Marissa Lang vorbehalten, in letzter Sekunde den goldenen Treffer zu markieren.

Im Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer Fortuna Millingen feierte GW Lankern einen überraschend deutlichen 5:0 (3:0)-Heimerfolg und verbesserte sich damit auf Rang drei – nur zwei Punkte hinter dem neuen Ligaprimus SSV Lüttingen. Mit einem lupenreinen Hattrick (11./26./28.) legte Anke Feldheim in Durchgang eins den Grundstein zum Sieg. Helena Svenja Timm (51.) und Christina Flür (88.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

 

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