TSV Rüthen: Über Stirpe ins Pokalfinale

Das Pokalfinale vor Augen: Willi Knickenberg (rechts) und seine Mannschaft müssen jedoch zunächst die Hürde Stirpe nehmen.
Das Pokalfinale vor Augen: Willi Knickenberg (rechts) und seine Mannschaft müssen jedoch zunächst die Hürde Stirpe nehmen.
Foto: WP

Rüthen..  Der Traum vom Pokalfinale, er lebt beim TSV Rüthen: Nur noch einen Schritt ist der heimische Fußball-A-Kreisligist davon entfernt. Zuvor müssen die Bergstädter jedoch die Hürde Stirpe nehmen. Das erste Halbfinale im diesjährigen Kreispokalwettbewerb wird am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr angepfiffen. Im zweiten Semifinale stehen sich B-Ligist DJK SpVg. Mellrich und Oberligist SV Lippstadt 08 am Mittwoch, 27. Mai, um 19 Uhr gegenüber.

Vor dem Spiel in Stirpe sprach unsere Zeitung mit TSV-Coach Willi Knickenberg.


Frage: Hand aufs Herz: Ist es für den TSV Rüthen das wichtigste Spiel der Saison?
Willi Knickenberg: Das weiß ich nicht, aber es ist schon wichtig, keine Frage. Die Jungs wollen unbedingt. Bereits nach dem Spiel am Sonntag gegen Viktoria Lippstadt war das Pokalmatch Gesprächsthema Nummer eins innerhalb der Mannschaft.
Die Favoritenrolle hat sicherlich der A-Ligist inne, oder?
Natürlich sind wir Favorit. Damit müssen wir umgehen können, auch wenn die personellen Voraussetzungen für so ein Spiel wieder alles andere als günstig sind.


Wie sieht es denn genau aus personell?
Ziemlich bescheiden. 13 Spieler stehen mir bisher zur Verfügung. Ein Kevin Akinrolabu wird trotz Schürfwunde ebenso auf die Zähne beißen wie Tim Liggesmeyer und Christian Gockel, den ich am Sonntag ja relativ zeitig vom Platz nehmen musste, weil er sich Blasen gelaufen hatte. Aber das zeigt mir, dass die Jungs heiß sind auf dieses Spiel und das jeder gerne dabei sein möchte. Wir werden alles in die Waagschale werfen. Soviel kann ich versprechen.


Und der Gegner?
Der hat sicherlich gleiches vor. Stirpe war schon in der Vergangenheit immer unangenehm zu spielen. Ein B-Ligist, der seine Qualitäten vor allem in der Offensive hat. 76 geschossene Tore nach 25 Spielen sind schon eine Hausnummer. Für uns heißt das: Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein, dürfen uns keine Unkonzentriertheiten erlauben, weil der Schuss sonst ganz schnell nach hinten losgehen kann. Aber ich bin optimistisch gestimmt, weil die Mannschaft seit Wochen, trotz ständiger Rückschläge, einen hervorragenden Job macht und sich einfach nicht unterkriegen lässt. Ich hoffe, dass bleibt so.

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