SuS-Reserve will in die Kreisliga C

Stefan Zölzer (rechts, hier mit Günther Risse) und seine SuS- Reserve spielen am Sonntag in Stirpe.
Stefan Zölzer (rechts, hier mit Günther Risse) und seine SuS- Reserve spielen am Sonntag in Stirpe.
Foto: WP

Sichtigvor..  Sekt oder Selters: In einem Spiel entscheidet sich für die beiden Reservemannschaften des SV Bad Waldliesborn und SuS Sichtigvor eine ganze Saison. Aufstieg oder nicht? Die Partie findet am Sonntag um 15 Uhr auf dem Rasenplatz in Stirpe statt. Erwartet werden um die 300 Zuschauer. Vorab sprach diese Zeitung mit Sichtigvors Trainer Stefan Zölzer.


Frage: Überwiegt die Vorfreude oder die Anspannung vor so einem Spiel?
Stefan Zölzer: Ganz klar die Vorfreude. Die Jungs sind richtig heiß. Wir könnten einer überragenden Saison das i-Tüpfelchen aufsetzen. Selbst eine Niederlage könnte diese Saison nicht schmälern. Wir werden alles probieren, was in unserer Macht steht und hoffen, dass wir am Ende der Glücklichere sind.

Wie sieht denn die taktische Vorgabe aus?

Na klar: Zunächst hinten sicher stehen und dann über unsere schnellen Außenstürmer gefährlich vor das gegnerische Tor kommen und die sich bietenden Chancen eiskalt ausnutzen. So viel zur Theorie. Ob das dann immer auch in der Praxis so umzusetzen ist, hängt natürlich auch vom Gegner ab.


Apropos Gegner: Was wisst Ihr über die Reserve des SV Bad Waldliesborn?
Ehrlich gesagt, nicht viel. Wir hatten sie zwar vor zwei Wochen mal bei einem Spiel in Augenschein genommen, aber da fehlte nach unseren Informationen die Hälfte der Mannschaft. Von daher ist dieses Spiel für uns kein guter Richtwert. Wir müssen uns einfach überraschen lassen und nach Möglichkeit selber die Initiative ergreifen.


Nun gibt es sicherlich auch kritische Stimmen, die sagen: Was will eine zweite Mannschaft wie die vom SuS Sichtigvor in der C-Kreisliga. Was entgegnet Ihr diesen?
Ich habe da eine komplett andere Meinung. Wenn man es nicht probiert hat, kann man auch nicht wissen, was in dieser Spielklasse abgeht. Wir haben jetzt lange und hart für dieses Ziel gearbeitet. Es wäre dumm, wenn wir diese Chance, die sich jetzt bietet, nicht beim Schopfe packen würde. Egal, was andere sagen.
Wird am Sonntag halb Sichtigvor auf den Beinen sein?
Wir würden uns selbstverständlich über eine großartige Zuschauerkulisse freuen. Ich rechne mal mit rund 100 bis 150 Zuschauern aus Sichtigvor. Ich hoffe, dass diese der Mannschaft einen zusätzlichen Schub geben.


Und wenn es am Ende nicht zum Aufstieg reichen sollte...?
Wäre das sicherlich kein Weltuntergang.


Wie sieht es personell denn aus für Sonntag?
Eigentlich gut. Wir haben 16 Mann im Kader. Ganz bitter wiegt der Ausfall von Robin Müller, der sich beim Abschlusstraining die Hand gebrochen hat.


Für die Hin- und Rückfahrt zum Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga C hat der SuS Sichtigvor für alle Interessierten und Fans einen Bus ab Haus Teiplaß geordert. Abfahrt ist am Sonntag um 14.30 Uhr; die Rückfahrt ist für 17.30 Uhr geplant. Der Fanbus kann ohne Anmeldung genutzt werden. Bei den Unkosten wurde der SuS Sichtigvor von den heimischen Gastronomen, Alter Bahnhof Sichtigvor, Gasthof Schmidt und Kemkers Bauernstübchen, unterstützt.

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