Rainer Vogt neuer stv. Schiedsrichterwart des Handballkreises

Neuer stv. Schiedsrichterwart des Handballkreises Iserlohn/Arnsberg: Rainer Vogt (rechts) vom VfS Warstein.
Neuer stv. Schiedsrichterwart des Handballkreises Iserlohn/Arnsberg: Rainer Vogt (rechts) vom VfS Warstein.
Foto: WP

Warstein..  20 Anwärter, darunter Lisa Vogt und Peter Göke vom VfS Warstein, nahmen am diesjährigen Schiedsrichterlehrgang des Handballkreises Iserlohn/Arnsberg im Heilig-Geist-Gymnasium in Menden teil.

„Ohne Schiedsrichter geht es nicht: Dieser Satz wird häufig verwendet, doch viele fühlen sich dadurch nicht angesprochen. Umso größer ist der Respekt vor der Entscheidung der Teilnehmer, Schiedsrichter zu werden, und damit gegen den Trend zu arbeiten“, sagte Frank Weitkowitz, Schiedsrichterwart der JSG Menden Sauerland „Wölfe“. Um die Bedeutung des Schiedsrichterwesens zu unterstreichen, erschien der Kreisvorstand in Person von Ekkehard Eggert zur Auftaktveranstaltung in Menden. Als Lehrgangsleiter fungierten Daniel Müller, Kreisschiedsrichterwart des Handballkreises Iserlohn/Arnsberg, und Bernd Steinebach, Schiedsrichterwart des Handballverbandes Westfalen. Beide freuten sich über die große Zahl junger Anwärter.

Die Teilnehmer: Adrian Eickhoff, Alexander Wergen (DJK SG Bösperde), Björn Fortmann, Philipp Zwingenberg (HC Brilon), Daniel Jatzenko, Ralf Schachulski (HSG Hohenlimburg), Felix Tremmel, Steffen Waltemate, Kilian Kleinkes (JSG Menden Sauerland „Wölfe“), Oliver Sönnecken (HTV Sundwig/Westig), Fabian Weber (Letmather TV), Raphael Anzinger, Niklas Rapude, Jan-Niklas von Künßberg (SG Ruhrtal), Jürgen Bläsing, Andre Habermann (TV Arnsberg), Marina Funk, Lena Nottebohm (TV Lössel), Peter Göke, Lisa Vogt (VfS Warstein).

Neben einem theoretischen Teil – unter anderem mussten sich die Teilnehmer mit 332 Regelfragen beschäftigen – wurde in einem Trainingsspiel das erlangte Wissen, unter den strengen Augen des HV-Schiedsrichterwarts, überprüft. Die Ergebnisse waren sehr gut und der HV-Schiedsrichterwart schloss die Veranstaltung mit den Worten: „Er habe schon lange nicht mehr so einen guten Anwärterlehrgang gehabt.“ Nun müssen die Jungschiedsrichter in einem angesetzten Spiel den praktischen Teil unter Beobachtung ablegen.

Im Rahmen des Kreisjugendtages in Sundern fand am vergangenen Samstag zusätzlich der Kreisschiedsrichtertag des Handballkreises Iserlohn/Arnsberg statt. Der amtierende Kreisschiedsrichterwart Daniel Müller aus Oeventrop wurde von den Schiedsrichterkollegen einstimmig wiedergewählt. Da die stellvertretende Schiedsrichterwartin Daniela Hakenesch aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl stand, musste hier ein(e) Nachfolger/in bestimmt werden. Rainer Vogt (VfS Warstein) wurde schließlich als stellvertretender Schiedsrichterwart gewählt. Ins Amt berufen wurden Bernd Rapude (SG Ruhrtal) als Schiedsrichter-Ansetzer sowie Klaus Sommerfeld (VfS Warstein) und Christoph Klemm (SG Ruhrtal) als Schiedsrichter-Lehrwarte.

Mit dem Ziel, die Jungschiedsrichter zu fördern und immer ein offenes Ohr für die „alten Hasen an der Pfeife“ zu haben, ging ein langer Handballtag für die neuen Schiedsrichterwarte zu Ende.

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