Oliver Frisse fährt am Nürburgring auf den dritten Platz

Nürburgring/Rüthen..  Nach dem der MSC Bergstadt Rüthen Pilot Oliver Frisse beim letzten Rennen noch von technischen Problemen geplagt war, konnte Oliver Frisse beim neunten von zehn Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft erneut auf das Podium fahren.

Der Renntag begann wie ein typischer Herbsttag in der Eifel – es war nass und neblig. Auf Grund der schlechten Sichtverhältnisse entschloss sich die Rennleitung das 1,5 stündige Qualifying erst verspätet auf zu nehmen. Frisse ging als erster der diesmal nur zwei Fahrer (der Oldenburger Jan von Kiedrowski war aus privaten Gründen verhindert) auf die Strecke und drehte zwei schnelle Runden. Auf noch nasser Farbahn zeigte Frisse all seine Klasse und fuhr zu dem Zeitpunkt mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung die schnellste Zeit in der Klasse V4 und war zwischenzeitlich auf dem 40. Platz im Gesamtranking. Nach und nach trocknete die Strecke ab und somit probierte Frisse zum Ende des Trainings eine Zeitverbesserung. Dies gelang auf Grund von Gelbphasen leider nicht.

Somit sollte der MSC- Pilot als Startfahrer vom dritten Platz in der Klasse starten. Die Strecke trocknete immer weiter ab, das Hellboys Racing Team entschied sich auf Regenreifen zu starten, um kein zu großes Risiko einzugehen. Bereits am Ende des GP- Kurses konnte Frisse sich an die Spitze setzen und fuhr auf der Nordschleife einen Vorsprung von 35 Sekunden auf den Zweitplatzierten der Klasse V4 heraus. Die Strecke war jedoch zu diesem Zeitpunkt schon in weiten Teilen abgetrocknet und Frisse kam in die Box, um sich profillose Slicks montieren zu lassen. Zwei Konkurrenten hatten gepokert und waren mit geschnittenen Slicks gestartet und mussten somit keinen zusätzlichen Stopp einlegen, was Frisse auf den dritten Platz zurückfallen ließ. Im folgenden Rennverlauf konnte Frisse den Rückstand auf die beiden vor ihm liegenden deutlich verringern und in der letzten Runde vor der Übergabe des Fahrzeuges an den Teamchef Michael Mönch auf Platz zwei vorfahren. Dieser fuhr einen soliden Stint, konnte die Zeiten der Spitze jedoch nicht ganz mitgehen. Er übergab das Fahrzeug nach 1,5 Stunden auf Platz drei liegend erneut an Frisse. Mit dem dritten Platz in der Klasse V 4 und einem 72. Gesamtrang von 159 Teilnehmern war das Team am Ende alles in allem zufrieden.

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