Waterhoff verstärkt TuS-Volleyballerinnen

Mit drei Neuzugängen gehen die Volleyballerinnen des TuS Herten in die kommende Verbandsliga-Saison.

Herten.. 45 Trainingseinheiten wird der Aufsteiger in der Vorbereitung bis zum ersten Aufschlag in der Meisterschaft absolvieren. Bereits an dem Wochenende 5./6. September geht’s los. "Deutlich eher als sonst", weiß TuS-Trainer Ferdi Stebner. Personell hat sich einiges getan bei den Hertenerinnen. Zunächst einmal hat Sandra Hotzwik ihre Karriere beendet. "Sie ist jetzt Mitte 30 und hatte mit dem Aufstieg ein schönes Ende", sagt Stebner. Zudem wird Janet Golbach freiwillig in die zweite Mannschaft - aufgestiegen in die Bezirksliga - wechseln. "Das passt von ihrer Leistungsstärke her richtig gut", sagt der TuS-Trainer. Abgang Nummer drei könnte Jule Vennes sein. Die Mittelangreiferin hatte sich um einen Studienplatz im Ruhrgebiet bemüht. "So, wie es aussieht, wird Jule nach Berlin ziehen", meint Stebner.

Dafür hätte sich der TuS intelligent verstärkt. Neu als Zuspielerin an Bord ist Julia Spiekermann. Die 17-Jährige hat zuvor in der dritten Mannschaft die Angreiferinnen in Szene gesetzt. "Sie ist unser größtes Talent, hat begnadete Finger", schwärmt der Coach von seinem neuen Schützling. Zudem stößt Claudia Rosin wieder zum Kader. Die Gattin des bekannten Fernseh-Kochs hat nach Baby-Pause zum Ende der letzten Saison bereits in der Reserve ausgeholfen, wird nun im Team I wieder über die Mitte angreifen. "Claudia ist eine echte Bereicherung", meint Stebner.

Er kann zudem einen externen Neuzugang präsentieren. Vom Verbandsligisten Lüner SV kommt Nadine Waterhoff. Die 33-Jährige hat zuvor bereits in der Regionalliga beim TV Gladbeck II als Außenangreiferin - und auch Libera - Erfahrung gesammelt. Somit kann Stebner mit einem 13-er Kader planen. "Mit Jule wären es 14", ergänzt er.

Bereits im Juni haben die Hertenerinnen angefangen. Zweimal die Woche steht Hallentraining an, einmal die Woche geht’s zur Beachanlage ins Backumer Tal. Ein Vorteil in diesen Sommerferien: Der TuS kann durchgängig Sporthallen nutzen. "Das ist zum Glück gut organisiert", sagt der Coach. Natürlich werden die Hertenerinnen keinesfalls Fitness, Kraft und Ausdauer vernachlässigen. Ziel sei es, in der nächsten Saison schneller zu spielen, auch variantenreicher. Testspiele oder Teilnahmen an Turnieren sind nicht geplant. "Wir werden aber sicher Mannschaften zum gemeinsamen Training einladen", sagt Stebner.

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