VfB hofft auf Ende der Torflaute

Verliert eine ambitionierte Mannschaft ihr Heimspiel gegen einen Gegner aus dem Tabellenkeller, hat ein Coach in der folgenden Trainingswoche meist Grund zu Kritik. Anders ist dies bei VfB-Trainer Daniel Kuhn. Nach der 0:2-Schlappe gegen Huckarde sagte er: Ich war noch nicht einmal unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.

WALTROP.. Er könne seinen Jungs rückblickend keinen Vorwurf machen. "Bis auf die Tatsache, dass sie keine Tore geschossen haben, war es in Ordnung. Wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, und meine Spieler haben das umgesetzt, was wir zuvor besprochen haben", so Kuhn. Umso mehr ärgerte ihn, dass Huckarde mit einem "halben Stürmer" letztlich den Auswärtssieg perfekt gemacht hatte.

Frust abgebaut
"Im Training haben wir was für den Abschluss getan. Es ging auch darum, den Frust abzubauen", so Kuhn.
Seine Mannschaft ist mittlerweile auf den zehnten Tabellenplatz zurückgefallen. Und da bekommt das Spiel bei der SpVg BG Schwerin am Sonntag (15 Uhr) eine gewisse Bedeutung. Denn mit einem Sieg könnte der Gegner, der aktuell als 14. auf einem Abstiegsplatz steht, mit dem VfB gleichziehen. Und das darf aus Kuhns Sicht natürlich nicht passieren. "Unser Ziel ist, Schwerin auf Abstand zu halten." Doch warnt der Coach, dass der Gegner nicht so schlecht ist, wie es die aktuelle Tabellensituation aussagt. "Schwerin hat zuletzt zweimal hoch gewonnen. Ich habe die Mannschaft gegen Frohlinde gesehen", so Kuhn.

Einsatz von Almenröder und Hoffmann fraglich
Der bangt um den Einsatz von Pascal Almenröder und Marius Hoffmann: "Ich weiß nicht, ob sie spielen können. Wenn nicht, müssen dann eben die anderen Spieler aus dem Kader ran." Fest steht, dass der VfB definitiv mit einem "echten Stürmer" auflaufen wird. Sollte Almenröder ausfallen, könnten Jens Randermann oder Nermin Dervisbegovic in die erste Reihe rücken.

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