Tobi Voss und die Workers Hall sind nicht zu schlagen

Tobi Voss (r.) und Patrick Kolbe lieferten sich am Samstag einen harten Fight, der Dorstener behielt mit 29:28-Punkten hauchdünn die Oberhand.
Tobi Voss (r.) und Patrick Kolbe lieferten sich am Samstag einen harten Fight, der Dorstener behielt mit 29:28-Punkten hauchdünn die Oberhand.
Foto: privat

Dorsten..  Mit der ersten Kampfsportveranstaltung im neuen Jahr traf das Workers Hall-Team am vergangenen Wochenende gleich voll ins Schwarze. 23 Kämpfe in den Disziplinen Boxen, K1 und Kickboxen, darunter zwölf mit Dorstener Beteiligung, gingen bei der House Gala über die Bühne, mit überragender Bilanz für den Ausrichter: zwölf Siege in zwölf Fights, darunter der Hauptkampfgewinn des Deutschen Meisters Tobi Voss.

Voss hatte mit Patrick Kolbe einen harten Brocken vor der Brust, erst vor zwei Wochen bewies der Kämpfer vom MT Cologne sein Können in Halle an der Saale. „Die Messlatte lag schon hoch, da Kolbe gefährlich, hart und erfahren ist“, erklärte Trainer Sebastian Louven nach dem Fight, sein Schützling legte trotzdem unbeeindruckt los wie die Feuerwehr. Mit hohem Tempo überraschte er Kolbe und hatte ihn in Runde zwei kurz vor dem Ko. Zwei Mal wankte der Kölner, blieb aber auf den Beinen und übernahm in der letzten Runde dann das Kommando. Mit den letzten Kraftreserven hielt der Dorstener seinen Gegner in Schach und rettete sich zum Schlussgong. Die drei Punktrichter erkannten die starke Leistung des Deutschen Meisters in den ersten beiden Runden an und kürten ihn mit 29:28-Punkten hauchdünn zum Sieger.

Schon vor dem Schlussakkord hatte das zahlreiche Dorstener Publikum in der ausverkauften Workers Hall viel Grund zum Jubeln. Der 14-jährige Alex Schürhoff legte als erster heimischer Kämpfer den Grundstein für die Erfolgsserie des Workers Hall-Teams, es folgten Siege von Nicole Schäfer (im K1 über Lena General), Edgar Feldbusch, Philipp Steinrötter, Maxi Datko, Joel Banaschewski, Navaf Deniz und Eda Arslan nach Punkten. Per Ko. setzte sich Jan Tkocz durch, Harun Koktürk und Max Debbrecht erkämpften sich ein Unentschieden. „Ein glücklicher und sehr erfolgreicher Abend“, bilanzierte der Vorsitzende Louven nach der Gala.

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