Thon ärgert sich über Kleves Rückzug

Olaf Thon
Olaf Thon

Recklinghausen. Olaf Thon hat momentan Glück mit Spielverlegungen. Der Trainer des Fußball-NRW-Ligisten VfB Hüls hatte die Teilnahme am „Super-Pott-2010“ absagen müssen.

Das ist ein Turnier für die Teams des FC Schalke, Borussia Dortmund und des VfL Bochum des Jahres 1997, als Schalke Uefa-Cup-Sieger, Dortmund Champions-League-Sieger wurde und Bochum sich für den Uefa-Pokal qualifizierte. Thon hatte familiäre Verpflichtungen und freute sich, dass das Turnier aufgrund des Schneefalls aus Sicherheitsgründen ausfiel. „Wenn es irgendwann nachgeholt wird, kann ich hoffentlich teilnehmen“, sagte Thon, der das dann jedoch wie gewohnt davon abhängig macht, ob er mit dem VfB Hüls Termine, sprich Training oder Spiele hat. Aus diesem Grund wird er zum Beispiel nicht am NRW-Traditionsmasters, einem Hallenturnier für Traditionsmannschaften in Mülheim Anfang Januar teilnehmen. Die Hülser werden zehn Tage früher als geplant wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. Bereits am 30. Januar steht das erste Meisterschaftsspiel an. Es geht dann zum MSV Duisburg II. Thon will sein Team gut vorbereiten.

Neue Spieler wird er, Stand 21. Dezember, nicht einbauen müssen/können/dürfen. „Wir können nur neue Spieler holen, wenn wir einen abgeben“, sagt Thon. „Unser Team präsentiert sich aber als eine so homogene Einheit, dass ich plane, keine Veränderungen vorzunehmen. Auch die Spieler, die im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so viele Einsätze hatten, also Spieler wie Pascal Pfeifer oder Evangelos Skraparas, werden ihre Chance bekommen.“

Kein Thema sind daher auch Akteure des 1. FC Kleve. Der Verein zog die Reißleine, meldete sein Team von Spielbetrieb der NRW-Liga ab und ist erster Absteiger. Alle Partien wurden aus der Tabelle herausgerechnet. „Wir profitieren zwar davon“, sagt Thon, „aber dennoch sind wir erbost über den Vorgang. Vor jeder Saison gibt es eine Überprüfung der Finanzen genau aus dem Grund, dass solche Rückzüge nicht passieren.“

 
 

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