SV Vestia muss beim Spitzenreiter ran

Vor einer richtig hohen Hürde steht am Sonntag Landesligist SV Vestia - beim Spitzenreiter DJK Eintracht Coesfeld.

Disteln.. Sicher: Nach zwei Spieltagen ist eine Tabelle noch nicht so ganz aussagekräftig. Die Hausherren, von Erdal Dasdan betreut, stehen an der Tabellenspitze, haben in zwei Partien noch kein Gegentor kassiert. Die Coesfelder setzten bereits zwei Ausrufezeichen in der laufenden Saison. Zuletzt behaupteten sich die Münsterländer beim Westfalenliga-Absteiger TuS Haltern souverän mit 3:0. "Zum Gegner kann ich nichts sagen, die kenn ich nicht", gibt Vestia-Coach Jürgen Klahs zu. Er weiß aber: In der derzeitigen Situation mit den vielen Verletzten hat der Aufsteiger nichts zu verlieren. "Deswegen wäre ich bereits mit einem Punkt hoch zufrieden", sagt Klahs.

Immerhin sieht’s personell gegenüber dem Pokalspiel in Weseke (4:2) deutlich besser aus. Stürmer Mirko Gries sollte nach überstandener Zahn-OP wieder in den Kader rutschen. Doch in der Offensive drückte in letzter Zeit ja nicht der Schuh, sondern eher in der Defensive. Nur gut, dass Tobias Bullert und Dominic Gallus - beide waren zuletzt berufsbedingt verhindert - wieder an Bord sind. Bullert ist ein Kandidat als Innenverteidiger, Gallus für die Außenbahn. Auch wenn Gallus zuletzt zwei Wochen nicht trainiert hat, könnte er in der Start-Formation stehen. "Er spielt konstanter", meint Klahs - und spielt damit auf die einfachen Fehler an, die sich die Vestia-Truppe zuletzt geleistet hat. Und die der Gegner dann gnadenlos bestraft hat.

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