Super-Thermik und Schneefall

Championat in Klix, Sebastian Hater, Johannes Lüning und Herbert Vogel
Championat in Klix, Sebastian Hater, Johannes Lüning und Herbert Vogel
Foto: WAZ

Klix. Wetterkapriolen und sehr anspruchsvolle Aufgaben prägten die Teilnahme der Dorstener Segelflieger Herbert Vogel, Johannes Lüning und Sebastian Hater beim internationalen Championat im sächsischen Klix.

„Der Wettbewerb war sehr stark besetzt. Wir haben mit unserem Duo-Discus in der Rennklasse einen achtbaren 24. Platz erflogen“, sagt Johannes Lüning, der sich mit seinem Team auf Streckenflüge von 500 Kilometern und mehr 35 Konkurrenten stellen musste. Wetterkapriolen der besonderen Art bescherte den Segelfliegern dabei die besondere geografische Lage des Flugplatzes Klix. Das Lausitzer Bergland sorgte an einem Tag für beste Aufwindbedingungen, die von den Segelfliegern für ihren Sport unbedingt benötigt werden. Allerdings hielt die Region auch eine Überraschung der besonderen Art bereit. „Wir trauten unseren Augen nicht, als wir am 1. Mai aus den Zelten kletterten und Schneeflocken vom Himmel fielen und die Tragflächen unseres Duo-Discus bedeckten. Ich bin jetzt seit 40 Jahren Segelflieger, aber so einen totalen Wetterwechsel über Nacht habe ich noch nicht erlebt“, sagt Herbert Vogel, der mit seiner Besatzung nicht schlecht staunte, als er die weiße Überraschung erlebte. Nur zwei Tage später sorgte Warmluft für Wetterverhältnisse, die der Segelflieger sonst nur im Sommer antrifft.

Das Championat in Klix gehört zu den beliebtesten Segelflugwettbewerben in den neuen Bundesländern, weil dort viele Spitzenpiloten des Deutschen Streckensegelfluges seine Vorbereitungsflüge für die Meisterschaften in den einzelnen Klassen vornehmen. Die Dorstener haben dabei ordentlich mitgemischt.

 
 

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